Arzneimittel-Rabattverträge

Da Arzneimittel-Rabattverträge eine effektive Möglichkeit darstellen, die Kosten für Medikamente bzw. bestimmte Medikamentengruppen zu senken, sind diese ein wichtiges Instrument für die Krankenkassen, da dadurch Rabatte mit den Herstellern ausgehandelt und auch an die Kunden weiter gegeben werden.

Arzneimittel-Rabattverträge tragen durch die Möglichkeit, mit dem Hersteller Rabatte auszuhandeln, enorm dazu bei, um hohe Beträge einsparen zu können. Davon profitiert nicht nur die Krankenkasse, sondern auch der Versicherte, der verschreibungspflichtige Arzneien dann auch ohne Festbetragsaufzahlungen erhält. Derartige Verträge zwischen den Krankenkassen und Pharmaherstellern sind seit dem 1. Januar 2003 möglich.

Ist ein Arzneimittel mit demselben Wirkstoff vorhanden, so ist die Apotheke dazu verpflichtet, zu überprüfen, ob hierfür vielleicht ein Rabattvertrag vorliegt und somit das wirkstoffgleiche Medikament günstiger angeboten werden kann. Diese Verträge bieten zwar vor allem in finanzieller Hinsicht große Vorteile, dennoch wird dadurch vor allem der Verwaltungsaufwand enorm gesteigert. Ebenso sind Lieferengpässe und damit verbundene Wartezeiten auf ein bestimmtes Medikament möglich. Besonders ältere Patienten haben oft Probleme damit, dass die Verpackungen der Medikamente nicht identisch sind.