Analogpräparate

Analogpräparate sind Medikamente, die neu auf den Markt kommen und grundsätzlich von der Wirkung her gleichwertig oder zumindest ähnlich der Wirkung von bereits existierenden Medikamenten sind. Häufig sind sie jedoch günstiger.

Im Hinblick auf den therapeutischen Erfolg gibt es keine oder nur unmerkliche Unterschiede zu Originalpräparaten oder Generika. Allerdings sind Analogpräparate meistens teurer als diese, wobei keinerlei Vorteile bei der Wirkung erkennbar sind. Es ist nicht möglich, klare Richtlinien zu schaffen, wann es sich um Analogpräparate oder um Innovationen handelt. Hier sind die Übergänge manchmal fließend.

Werden diese Präparate neu eingeführt, so führt dies bei den Originalpräparaten häufig zu Einsparungen. Bei sogenannten Analogpräparaten ist kein Zusatznutzen erkenntlich. Dennoch betragen diese hinsichtlich des Umsatzes rund ein Viertel des gesamten Umsatzes an patentgeschützten Arzneimitteln. Insgesamt sind die Kosten für Arzneimittel in den letzten Jahren leicht gesunken. Die Arzneimittelverordnung sieht vor, dass diese weiterhin sinken, und zielt auf bestehende Einsparmöglichkeiten. Ausschlaggebend dafür ist das Arzneimittelmarkt Neuordnungsgesetz.