Arzneimittelgesetz (AMG)

Das Arzneimittelgesetz regelt für Mensch und Tier die ordnungsgemäße Versorgung mit Medikamenten. Zum Inhalt gehören auch die Zulassung, Richtlinien zur Herstellung und die Qualitätssicherung von Arzneien. Darüber hinaus werden Arzneimittelrisiken ausgewertet und die Haftung im Falle von Arzneimittelschäden übernommen.

Das deutsche Arzneimittelgesetz, auch kurz AMG genannt, wurde erstmalig 1976 verabschiedet und bezieht sich auf Arzneimittel für Mensch und Tier. Das Gesetz, das bis heute mehrfach novelliert wurde, stellt sicher, dass höchste Anforderungen an Medikamente zum Schutze von Patienten erfüllt werden und dies bereits bei der Entwicklung und der Herstellung.

Bevor eine Arznei zugelassen und registriert wird, gilt es für die Pharmaindustrie, hohe Sicherheitsauflagen zu erfüllen. Das Arzneimittelgesetz regelt Art und Umfang von Kontrollen und gibt Richtlinien zur Abgabe von Medikamenten vor. Dokumentiert ist im AMG auch das Verbot zur Herstellung und zum Vertrieb von Dopingmitteln. Nichtamtliche Verzeichnisse geben Aufschluss über Substanzen, die selbst bei bestimmungsgemäßem Einsatz schädigende Wirkungen aufweisen. Darüber hinaus soll das Gesetz europäische Richtlinien umsetzen, die der Sicherheitsüberwachung dienen. Dazu gehören auch Begründungspflichten von pharmazeutischen Unternehmen, die ein Medikament vom Markt nehmen.