Fahrtkosten

Fahrtkosten für die medizinische Behandlung in ambulanter oder stationärer Form übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung nur in bestimmten Fällen. Der akute Rettungstransport ist die bekannteste Art des Krankentransportes, den die Krankenkassen bezahlen.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt lediglich die Fahrtkosten für Krankentransporte, die zwingend notwendig sind. In der Regel sind das Rettungsfahrten in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Fahrten zu ambulanten Behandlungen oder die Verlegung von einer Einrichtung in eine andere gehören nur zu den Leistungen der Krankenkassen, wenn sie medizinisch notwendig sind. In diesem Fall benötigen die Patienten ein Attest des behandelnden Arztes und müssen vor Fahrtantritt die Zustimmung ihres Versicherungsträgers einholen.

In bestimmten Fällen können auch die Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen übernommen werden. Das betrifft insbesondere Fälle wie eine Dialyse- oder Strahlenbehandlung. Patienten sollten alle Bescheinigungen, Quittungen und Fahrscheine sorgfältig aufbewahren, damit sie die Kostenerstattung geltend machen können. An den Fahrtkosten müssen sich die Versicherten mit einer Eigenleistung beteiligen. Die Zuzahlung beträgt 10 % der Fahrtkosten, aber mindestens fünf und höchstens 10 Euro. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche.