Elektronische Gesundheitskarte

Mit einem Lichtbild und der Speicherung persönlicher Daten versehen, ersetzt die elektronische Gesundheitskarte die bisherigen Mitgliedsausweise der gesetzlichen Krankenkassen. Lichtbild und Daten dienen ausschließlich der Identifizierung der versicherten Person und damit der Verhinderung eines möglichen Missbrauchs.

Mitglieder der Gesetzlichen Krankenkassen weisen sich Ärzten und Krankenhäusern gegenüber bereits seit Jahren mit einer Gesundheitskarte aus. Da die Krankenversicherungskarte nach altem Muster die Identitätsfeststellung erschwert, besteht die Möglichkeit des Missbrauchs durch nicht berechtigte Personen. Patienten, die in einer Arztpraxis oder einem Krankenhaus nicht persönlich bekannt sind, können durch die bisherige Krankenversicherungskarte nicht identifiziert werden. Aus diesem Grund ist die elektronische Gesundheitskarte mit einem Lichtbild versehen.

Darüber hinaus enthält sie einen Speicherchip, auf dem die personenbezogenen Daten des Mitglieds gespeichert sind. Daten über bereits erfolgte Arztbesuche, Diagnosen und Behandlungen enthält die elektronische Gesundheitskarte aus Gründen des Patienten-Datenschutzes nicht. Die Einführung und Ausstattung der elektronischen Gesundheitskarte organisiert die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, gematik. Sie und die gesetzlichen Krankenkassen sind für die Einhaltung der durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit entwickelten Datenschutzvorschriften verantwortlich.