Befundbezogene Festzuschüsse

Seit dem 1. Januar 2005 gibt es in der GKV befundbezogene Festzuschüsse anstelle prozentualer Anteile an den Kosten für Zahnersatz. Damit ändert sich vor allem die Berechnungsgrundlage für die Bezuschussung von Zahnersatzleistungen. Maßgeblich für die Leistung der Krankenkasse ist dann nicht mehr die medizinisch notwendige Versorgung im Einzelfall, sondern diejenige, die in der Mehrzahl der Fälle angewandt wird.

Die Höhe der befundbezogenen Festzuschüsse beträgt 50 Prozent der für die Regelversorgung notwendigen Leistungen. Die Regelversorgung wird in Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) bestimmt.

Die bisherigen Bonusregelungen bleiben auf jeden Fall erhalten: Versicherte, die jedes Jahr zu einer zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen, können bis zu 65 Prozent der Kosten der Regelversorgung als Zuschuss erhalten.