Private Krankenversicherung - Ab welchem Einkommen ist dies möglich?

Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ist nur ab einem bestimmten Einkommen möglich. Die Gehaltsgrenze für den PKV-Übertritt gilt jedoch nur für Arbeitnehmer. Die Einkommenshöhe, mit dem es möglich ist, in die PKV zu wechseln, wird vom Gesetzgeber festgelegt.

Im Sozialgesetzbuch V ist festgelegt, wer in die private Krankenversicherung wechseln darf. Beamte, Freiberufler und Selbständige können allein aufgrund ihres Status jederzeit Mitglied einer PKV werden. Nur für Arbeitnehmer hat der Gesetzgeber die Versicherungspflichtgrenze eingeführt. Sie markiert die Einkommensgrenze, aber der man frei über die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse entscheiden.

Für 2018 liegt die maßgebliche Gehaltsschwelle bei 59.400 EUR Bruttoeinkommen pro Jahr. Bei erstmaliger Aufnahme einer Beschäftigung, z.B. nach Studiumsende, ist es ausreichend, wenn das im Arbeitsvertrag aufgeführte Gehalt die Pflichtgrenze übersteigt. Es besteht gleich mit Arbeitsbeginn Versicherungsfreiheit in der GKV. Der Betroffene kann seine GKV-Mitgliedschaft rückwirkend kündigen und der PKV beitreten.

Die Versicherungspflichtgrenze wird jedes Jahr neu vom Gesetzgeber festgelegt. Als Grundlage dient die Entwicklung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten in Deutschland. Grundsätzlich wird die Pflichtgrenze jedes Jahr ein Stück erhöht.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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