Was ist eine Anwartschaftsversicherung in der PKV?

Mit der Anwartschaftsversicherung in der privaten Krankenversicherung (PKV) bleiben die Rechte eines Vertrags für den Zeitraum bestehen, in dem Leistungsansprüche an einen anderen Versorger bestehen. Dies ist in folgenden Gründen der Fall:

  • Eintritt der Versicherungspflicht wegen Arbeitslosigkeit oder Gehalt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze,
  • Anspruch auf frei Heilfürsorge,
  • Anspruch auf Beihilfe,
  • Wegzug ins Ausland.

Die Gedanke der Anwartschaftsversicherung ist, dass der Versicherte nach Ablauf der Unterbrechung den PKV-Schutz ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder fortführen kann. Es wird zwischen folgenden Formen der Anwartschaft unterschieden:

  • Kleine Anwartschaft: Es wird der Gesundheitszustand "eingefroren", d.h. der Versicherte muss nach Ablauf des Anwartschaftszeitraums keine erneute Gesundheitsprüfung absolvieren. Der Beitrag liegt zwischen 5 und 10 Prozent des Tarifbeitrags.
  • Große Anwartschaft: Es werden der Gesundheitszustand und das Eintrittsalter in die PKV "eingefroren". d.h. der Versicherte kann seinen PKV-Vertrag zu den ursprünglichen Konditionen ohne Gesundheitsprüfung fortsetzen. Der Beitrag liegt bei 15 bis 25 Prozent des Tarifbeitrags, weil die Altersrückstellungen weiterhin aufgebaut werden.

Eine Anwartschaftsversicherung kann auch von Personen abgeschlossen werden, die noch versicherungspflichtig sind, jedoch in der Zukunft den PKV-Wechsel vollziehen können. Mit dieser Wechseloption können sich vor allem junge und gesunde Menschen den späteren Zugang in die PKV sichern.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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