Wer muss sich privat „pflegepflicht-“ versichern?

Jeder Versicherte einer privaten Krankenversicherung (PKV) muss gleichzeitig eine private Pflegepflichtversicherung (PPV) abschließen. Die Leistungen der privaten Pflegeversicherung entsprechen denen der sozialen Pflegeabsicherung. Damit bietet die private PPV lediglich einen Teilschutz bei Pflegebedürftigkeit, der um eine Zusatzversicherung ergänzt werden sollte.

 

Folgende Personen müssen sich privat "pflegepflicht-"versichern:

 

  • Personen, die eine Krankheitskostenvollversicherung bei einem PKV-Unternehmen mit Anspruch auf allgemeine Krankenhausleistungen haben,
  • Beihilfeberechtigte, Heilfürsorgeberechtigte, und Abgeordnete.

 

 

Soldaten auf Zeit mit einer Anwartschaft in der PKV können eine private Pflegepflichtversicherung abschließen. Grundsätzlich gilt der Satz "Pflege- folgt Krankenversicherung". Man schließt den PPV-Tarif also bei dem Versicherer ab, bei dem auch der private Krankenversicherungsvertrag läuft. Natürlich könnte die Pflegeversicherung auch bei jedem anderen PKV-Unternehmen abgeschlossen werden.

Für Arbeitnehmer, Selbständige sowie deren Familienangehörigen (z.B. Ehegatte, Kinder) gilt der Tarif PVN, also die Pflegepflichtversicherung zu "normalen" Konditionen. Für Beamte und Heilfürsorgeberechtigte sowie deren berücksichtigungsfähigen Angehörigen der Beamtentarif PVB

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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