Was sind Beitragsentlastungstarife in der PKV?

Private Krankenversicherungen bieten zusätzlich zu den PKV-Tarifen sogenannte Beitragsentlastungsprogramme an. Damit können die Beiträge um einen garantierten Betrag zum Rentenbeginn gesenkt werden. Entlastungstarife werden vom Arbeitgeber bezuschusst.

Beitragserhöhungen sind vielen Privatversicherten ein Dorn im Auge. Vor allem treibt die Versicherten die Sorge, ob die Beiträge im Alter bezahlbar sind. Um den Versicherten die Angst vor unbezahlbaren Prämien in der Rente zu nehmen, bieten zahlreiche Gesellschaften sogenannte Beitragsentlastungstarife an. Durch Zahlung eines monatlichen Sparbeitrags bis zum Rentenbeginn lässt sich eine garantierte Beitragssenkung absichern. Je nach Tarif kann die Beitragssenkung zwischen dem 63. und 67. Lebensjahr in Anspruch genommen werden.

Arbeitnehmer erhalten für den Vorsorgetarif einen Arbeitgeberzuschuss, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Der Entlastungstarif muss Bestandteil der PKV sein und darf nicht unabhängig vom Krankenversicherungsvertrag abgeschlossen werden.
  • Der Beitrag darf nicht als Zusatzbaustein ausgewiesen werden, sondern muss in der Arbeitgeberbescheinigung enthalten sein.Beitragszahlungen müssen für die gesamte Versicherungsdauer, also auch nach Rentenbeginn, vorgenommen werden.
  • Eine Kündigung der Krankheitskostentarife hat zur Folge, dass keine Ersatzleistungen erbracht werden.
Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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