Welchen Versicherungsschutz bietet die PKV im Ausland?

Die private Krankenversicherung (PKV) bietet im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen einen höherwertigen Versicherungsschutz im Ausland. Heilbehandlungen in Europa sind zeitlich unbegrenzt versichert. Der Auslandsschutz gilt bei einem vorübergehenden Aufenthalt im außereuropäischen Ausland für den ersten Monat.

Wer sich aus beruflichen Gründen für eine längere Zeit im Ausland aufhält, sollte vor Antritt des Auslandsaufenthalts mit der PKV den weiteren Versicherungsschutz klären. In der Regel ist die Fortführung des PKV-Vertrages möglich, sofern die Bestimmungen des Gastlandes dies zulassen. Durch die Zahlung eines Beitragszuschlags besteht auch Schutz in den USA, China oder Australien. Bestimmte PKV-Tarife sichern sogar die weltweite Abdeckung für einen Zeitraum von sechs Monaten, teilweise sogar unbefristet ohne Zuschlag zu.

In jedem Fall ist es ratsam, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Sie sichert den Rücktransport und die Notfallbehandlung im Ausland. Für Aufenthalte bis sechs Wochen im Jahr sind die Familientarife bereits für 20 EUR pro Jahr zu haben. Bei längerfristigen Auslandsaufenthalten gibt es spezielle Auslandstarife.

Die Auslandskrankenversicherung schont den Selbstbehalt, wenn sich Privatversicherte im Ausland behandeln lassen müssen. Zudem wird eine mögliche Beitragsrückerstattung nicht berührt.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

Weitere Fragen und Antworten