Wie erfolgt die Erstattung von Arzneimitteln in der PKV?

In der privaten Krankenversicherung (PKV) werden alle zugelassenen Arzneimittel im Rahmen der medizinischen Notwendigkeit erstattet. Voraussetzung ist, dass die Medikamente per Rezept verordnet wurden. Die Erstattung wird in Höhe der tatsächlichen Preise vorgenommen. In der PKV gibt es keine Arzneimittelbudgets.

PKV-Versicherte zahlen die Arzneimittel in der Apotheke zunächst selbst. Das Rezept reichen sie dann zur Erstattung bei der PKV ein. Neben einer tariflichen Selbstbeteiligung sind von den Privatversicherten keine gesonderten Zuzahlungen wie in der GKV zu leisten.

Nicht von der PKV übernommen werden Nahrungsergänzungs- und Stärkungsmittel sowie Badezusätze und Mittel, die unter den Bereich der Kosmetik fallen. Außerdem übernimmt die Privatversicherung nicht die Kosten für Arzneimittel, die im Rahmen der Selbstmedikation gekauft wurden.

Im Unterschied dazu müssen gesetzlich Versicherte bei Arzneimitteln Einschränkungen hinnehmen. So legen Rabattverträge fest, welche Medikamente erstattungsfähig sind. Zudem existiert ein hoher Anteil von Nachahmerpräparaten. Nicht rezeptpflichtige Medikamente werden nur in Ausnahmefällen erstattet.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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