Erhalte ich eine Versicherungskarte in der PKV?

Die Ausgabe einer Versicherungskarte ist für die Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) nicht verpflichtend. Die Anbieter können selbst entscheiden, ob sie Ihren Kunden eine Chipkarte zur Verfügung stellen möchten.

Anders als bei gesetzlichen Krankenkassen rechtfertigt die Versicherungskarte in der PKV den Arzt nicht, direkt mit der Versicherung abzurechnen. Auf der PKV-Chipkarte sind lediglich der Name des Versicherers, der Name, Anschrift und Geburtsdatum des Patienten enthalten. Damit können Ihre persönlichen Daten in der Arztpraxis leichter eingelesen werden. Für die Erstattung spielt die Karte jedoch keine Rolle.

Einige Versicherer wie die HUK-Coburg oder die Landeskrankenhilfe verzichten daher auf die Ausgabe einer Chipkarte. Sie begründen den Verzicht mit dem geringen Nutzen und den hohen Kosten. Bei einem Krankenhausaufenthalt sollten Privatpatienten darauf achten, die Kostenübernahmeerklärung zu unterzeichnen. Damit ist gewährleistet, dass das Krankenhaus direkt mit dem Versicherer abrechnen kann und Sie nicht in Vorleistung treten müssen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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