Was bedeutet die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die PKV?

Bei der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) handelt es sich um eine Einkommensgrenze, ab der Arbeitnehmer freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse werden. Mit dem Überschreiten der aktuellen Gehaltsgrenze ist der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) möglich. Seit der Gesundheitsreform 2010 ist es ausreichend, wenn die Grenze einmalig überschritten wird.

Berufsanfänger können bereits zum Berufsstart in die PKV wechseln, wenn das im Arbeitsvertrag aufgeführte Gehalt den aktuellen Wert übersteigt. Die JAEG wird einmal pro Jahr von der Bundesregierung festgelegt und der Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst.

Für Beamte, Freiberufler und Selbständige ist hat die Jahresarbeitsentgeltgrenze keine Bedeutung für den Versichertenstatus. Dieser Personenkreis ist ohne Einkommensgrenzen versicherungsfreies Mitglied der GKV und kann jederzeit unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist der PKV beitreten.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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