Ist die Beitragsbemessungsgrenze für die private Krankenversicherung maßgebend?

Beitragsbemessungsgrenze(BBG) bezeichnet den Wert, bis zu dem Beiträge an die gesetzliche Krankenkasse abgeführt werden müssen. Wer darüber verdient, muss keine Beiträge mehr für die GKV zahlen. Die BBG wird entsprechend der Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst. Dadurch werden mit den Jahren immer höhere Gehaltsbestandteile in der GKV beitragspflichtig.

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) orientieren sich nicht am Einkommen. Daher spielt die BBG für die PKV keine Rolle. Eine Ausnahme gilt für Basistarif in der PKV. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die privaten Versicherer maximal den Betrag verlangen dürfen, der als Höchstbeitrag bei den gesetzlichen Krankenkassen anfällt.

Zudem richtet sich der Arbeitgeberzuschuss zur PKV nach der aktuellen Bemessungsgrenze und dem einheitlichen GKV-Beitragssatz. Dieser Wert stellt die maximale Beteiligung des Firmenchefs an den PKV-Kosten des Arbeitnehmers dar.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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