Wer darf nicht in die private Krankenversicherung wechseln?

Im Sozialgesetzbuch V (SGB V) ist festgelegt, welcher Personenkreis in die private Krankenversicherung wechseln darf. Für Beamte, Freiberufler und Selbständige gilt dabei keine Einkommensgrenze. Sie können jederzeit unter Beachtung der gesetzlichen Kündigungsfrist der PKV beitreten.

Für Angestellte gilt jedoch die Versicherungspflichtgrenze. Damit legt der Gesetzgeber eine Gehaltsgrenze fest, bis zu der Arbeitnehmer nicht in die Private dürfen. Die Anpassung der Pflichtgrenze wird von der Bundesregierung in jedem Jahr zum Jahresende angepasst. Grundlage ist die Entwicklung der Bruttolohnsumme der sozialbversicherungspflichtig Beschäftigten in den letzten beiden Kalenderjahren. In der Regel erfolgt eine Heraufsetzung der Grenze, so dass es für Arbeitnehmer schwieriger wird, sich privat zu versichern.

Für Arbeitnehmer, die bereits am 31. Dezember 2002 in der PKV versichert waren, gilt eine besondere Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie liegt unterhalb der allgemeinen Pflichtgrenze.

Wenn das Gehalt des Arbeitnehmers von der Entgeltgrenze eingeholt wird, besteht unter bestimmten Umständen die Möglichkeit sich von der eintretenden Versicherungspflicht befreien zu lassen. In diesem Fall kann der PKV-Vertrag fortgeführt werden.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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