Lohnt sich für mich der Wechsel in eine private Krankenversicherung?

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung kann sich aus zwei Aspekten lohnen:

  • Beitragsersparnis,
  • Höhere Absicherung.

Vor allem junge und gesunde Menschen erhalten mit der PKV einen leistungsstarken Versicherungsschutz, bei dem der Beitrag teilweise nur bei der Hälfte des Kassenbeitrags liegt. Vor allem Freiberufler und Selbständige fahren mit der Privaten in der Regel besser, da das Einkommen für die Beitragsberechnung nicht herangezogen wird. Sie haben die Möglichkeit, durch eine hohe Eigenbeteiligung den monatlichen Beitrag auf ein Minimum zu reduzieren.

Arbeitnehmer mit einem Verdienst über der Versicherungspflichtgrenze profitieren in der Regel von einer immensen Beitragsersparnis in der PKV. Dies gilt selbst dann, wenn ein oder zwei Kinder privat versichert werden müssen. Beamte erhalten nur als Privatversicherte die Beihilfe des Dienstherrn. Der Beitrag für die Restkostenversicherung in der PKV liegt bei einem Bruchteil des Normalbetrags.

Die private Absicherung bietet darüber hinaus eine höhere medizinische Versorgung. Wer Wert auf freie Arzt- und Krankenhauswahl legt und im Krankheitsfall die Erstattung sämtlicher Medikamente wünscht, sollte sich daher privat versichern. Kürzere Wartezeiten und schnellere Terminvergaben machen den privaten Schutz besonders wertvoll.

Aus finanzieller Sicht kann sich der PKV-Wechsel auch deshalb lohnen, weil in den meisten Tarifen eine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit vorgesehen ist. Im besten Fall schütten die Versicherer bis zu 50 Prozent der Beiträge aus, wenn keine Rechnungen eingereicht werden.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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