Wann kann ich meine PKV kündigen?

Wer mit seinem PKV-Vertrag unzufrieden ist, kann eine Kündigung aussprechen. Allerdings gelten laut den Versicherungsbedingungen bestimmte Fristen. Die ordentliche Kündigung kann bis drei Monate zum Ablauf des Kalender- oder Versicherungsjahres vorgenommen werden. Beim Versicherungsjahr wird der ursprüngliche Versicherungsbeginn des Versicherungsnehmers als Kündigungstermin gesetzt. Die Regelungen unterscheiden sich zwischen den Versicherern.

Die außerordentliche Kündigung ist bei einer Beitragserhöhung in der PKV möglich. Die Frist beträgt vier Wochen nach Erhalt des Anpassungsschreibens mit Wirkung zum Erhöhungsdatum. Eine Ausnahme besteht möglichweise für das Krankentagegeld.

Durch die Krankenversicherungspflicht muss dem Altversicherer ein Nachweis über den Folgevertrag vorgelegt werden. Nach der Kündigung muss der Versicherte innerhalb von vier Wochen diesen Nachweis vorlegen. Andernfalls wird die Kündigung zurückgewiesen. Der bisherige PKV-Vertrag besteht in diesem Fall unverändert fort.

Eine Kündigung kann jedoch mit Nachteilen verbunden sein. Beim neuen Versicherer ist eine erneute Gesundheitsprüfung zu absolvieren. Zudem gilt ein höheres Eintrittsalter. Ein Teil der Altersrückstellungen geht beim PKV-Wechsel verloren.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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