Wann müssen Belege in der PKV eingereicht werden?

Durch das Kostenerstattungsprinzip in der PKV erhält der Versicherte die Arztrechnungen und muss diese zur Erstattung bei seiner Versicherung einreichen. Dem Versicherten ist es grundsätzlich selbst überlassen, wann die Belege eingereicht werden. Wichtig ist, dass nur die Originalrechnungen zur Erstattung berechtigen. Auf Rezepten müssen Stempel und Unterschrift des Arztes sowie der Apotheke enthalten sein.
 
In jedem Fall sollten Versicherte die tarifliche Selbstbeteiligung sowie eine mögliche Beitragsrückerstattung beachten. Ist die Rückzahlung durch den Versicherer höher als die Rechnungssumme, ist es sinnvoller, die Arztrechnung aus der eigenen Tasche zu zahlen. Die Beitragsrückerstattung wird gewährt, wenn in einem Kalenderjahr keine Rechnungen eingereicht werden.

Für Ansprüche an die PKV gilt im Übrigen eine Verjährungsfrist von zwei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Versicherte die Rechnung erhalten hat (Rechnungsdatum). Wer also eine Arztrechnung im Jahr 2018 erhält, kann diese noch bis zum Jahr 2020 bei seiner PKV zur Erstattung einreichen. Über die genauen Bestimmungen beim Versicherer informieren die Tarifbestimmungen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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