Wer kann sich in der PKV versichern?

Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch festgelegt, wer in die private Krankenversicherung wechseln kann. Dazu zählen:

  • Beamte
  • Freiberufler
  • Selbständige und
  • Arbeitnehmer mit einem Verdienst über der Jahresarbeitsentgeltgrenze.

Für die ersten drei Berufsgruppen ist der PKV-Wechsel ohne Einkommensgrenzen jederzeit möglich. Angestellte müssen mit ihrem Einkommen in jedem Jahr die vom Gesetzgeber festgelegte Gehaltsgrenze übersteigen. Bei Berufsanfängern reicht es aus, wenn das Jahresgehalt voraussichtlich die Grenze übersteigt.

Unter bestimmten Voraussetzungen können sich auch Studenten privat krankenversichern. Je nach Berufsgruppe werden in der PKV spezielle Tarife angeboten. Für die Aufnahme in die Privatversicherung gilt ein Höchstaufnahmealter, das beim 55. bzw. 60. Lebensjahr liegt.

Versicherungsrechtlich gesagt, können sich freiwillig gesetzlich Krankenversicherte für die PKV entscheiden. Sie haben jederzeit das Recht von der gesetzlichen in die private Kasse zu wechseln. Derzeit gibt es rund 4,5 Millionen Menschen, die die Voraussetzungen für die PKV erfüllen. Insgesamt sind fast neun Millionen Menschen in Deutschland privat vollversichert.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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