Wie viel kostet eine private Krankenversicherung?

Wie teuer ist die PKV?

Die Kosten für die private Krankenversicherung hängen vom Tarif und dem Eintrittsalter ab. Das Einkommen wird zur Berechnung des Beitrags in der PKV nicht berücksichtigt. Die individuellen Leistungswünsche bestimmen, wie teuer die Krankenkasse ist.

Die Kosten für die private Krankenversicherung lassen sich nicht schnell ermitteln. Vielmehr müssen eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt werden. Vielfach lautet ein Vorurteil, dass die PKV im Alter immer teurer und damit unbezahlbar wird. Die Informationen sollen zeigen, dass die Beiträge auch im Rentenalter bezahlbar sind.

Wonach richten sich die Kosten?

Für den Beitrag in der PKV sind folgende Faktoren maßgebend:

  • Eintrittsalter,
  • Geschlecht,
  • Gesundheitszustand und
  • versicherter Tarif.

Für Einsteiger gibt es Tarif mit Mindestleistungen, die sich an der gesetzlichen Krankenkasse orientieren. Wer ein hohes Leistungspaket wünscht, kann dies über die Premium-Tarife absichern. So bietet die PKV jedem Interessenten die Möglichkeit, seine Krankenversicherung individuell zu gestalten.

Darüber hinaus bieten viele Versicherer eine Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit an. Wer keine Rechnungen einreicht, erhält von der PKV Geld zurück - teilweise bis zu 6 Monatsbeiträgen. Auf diese Weise lassen sich die Kosten deutlich reduzieren.

Wie kann man die Kosten im Alter reduzieren?

Auch in der Rente kann man Beitragssteigerungen entgegen wirken. Dazu gibt es verschiedene Maßnahmen:

  • Reduzierung der Versicherungsleistungen,
  • Erhöhung der Selbstbeteiligung,
  • Wechsel in den Standardtarif.

Gleichzeitig hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der Beitrag zur PKV in der Rente nicht höher als bei der gesetzlichen Kasse sein darf. Dazu muss man sich allerdings im Standardtarif versichern. Vorteil bei sämtlichen Tarifumstellungen ist, dass die über die Vertragslaufzeit angesammelten Altersrückstellungen in voller Höhe angerechnet werden. So ist die Ersparnis meist deutlich höher.

Wie sieht die Kostenentwicklung aus?

Gesundheit ist ein teures Gut. Dies zeigen die stetig steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Davon sind sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung betroffen. Im Gegensatz zur GKV werden in der PKV für jeden Versicherten Altersrückstellungen gebildet. Damit soll eine Vorsorge für die im Alter steigenden Kosten getroffen werden. Jeder PKV-versicherte muss einen 10-Prozent-Zuschlag auf den ambulanten, stationären und Zahntarif zahlen. Dieses Geld wird ausschließlich zum Aufbau der Altersrückstellungen verwendet.

Ab dem 65. Lebensjahr werden die Rückstellungen aufgelöst und sollen den Kostenanstieg abmildern. Im Idealfall müssen dann die Beiträge nicht mehr angehoben werden.

Man sollte jedoch beachten: Die Leistungen dürfen in der PKV nicht gekürzt werden. Der private Krankenversicherer muss die vertraglich garantierten Leistungen stets erbringen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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