Was zählt zur Jahresarbeitsentgeltgrenze in der PKV?

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) oder Versicherungspflichtgrenze entscheidet darüber, ob sich ein Arbeitnehmer privat Krankenversichern darf. Nur wenn das Gehalt oberhalb dieser Grenze liegt, ist der PKV-Wechsel möglich. Für Personen, die bereits am 31. Dezember 2002 privat krankenversichert waren, gilt die besondere JAEG, die der Beitragsbemessungsgrenze entspricht.

Zur JAEG zählen alle Einkünfte aus dem Beschäftigungsverhältnis, die regelmäßig anfallen. Dazu zählen:

  • Arbeitsentgelt,
  • Vermögenswirksame Leistungen,
  • Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld,
  • Erschwerniszulage,
  • Bereitschaftsdienst,
  • Schichtzulage,
  • Pauschale Vergütung für Überstunden

Nicht zur JAEG zählen hingegen:

  • Überstundenzulage,
  • Pauschal bestimmte Direktversicherungsbeiträge,
  • Zuschläge aufgrund des Familienstandes,
  • Zuschläge für Nacht-. Sonn- und Feiertagsarbeit,
  • Fahrtkostenersatz,
  • Jubiläumszuwendung
  • Gewinnbeteiligung.

Für Beamte, Freiberufler und Selbständige gilt die Jahresarbeitsentgeltgrenze zum PKV-Wechsel übrigens nicht. Sie können ohne Einkommensbeschränkungen der PKV beitreten.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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