Wie hoch ist die Beihilfe im Saarland?

Die Beihilfevorschriften, nach denen Besoldungsempfänger einen Zuschuss zu den Krankheitskosten erhalten, kann sich auch nach den Vorschriften eines Bundeslandes richten. Im Saarland gelten grundsätzlich vergleichbare Beihilferegelungen wie im Bund.

Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die Beihilfe im Saarland:

aktive Beamte und Richter 

 

  • mit weniger als 2 Kindern: 50%
  • mit 2 und mehr Kindern 70%

 

Versorgungsempfänger

 

  • Beamte: 70%
  • Richter im Ruhestand: 70%
  • Witwen/Witwer von Versorgungsempfängern: 70%

 

berücksichtigungsfähige Ehegatten/eigetragene Lebenspartner: 70%

berücksichtigungsfähige Kinder: 80%

Waisen: 80%

Kinder erhalten im Regelfall bis zum 18. Lebensjahr die Beihilfe in Höhe von 80%. Dieser Beihilfesatz bleibt bis zum 25. Lebensjahr des Kindes bestehen, solange Kindergeld bezogen wird. 

Wenn beide Ehegatten beihilfeberechtigt sind und mindestens 2 Kinder haben, erhält der Elternteil, bei dem die Kinder im Familienzuschlag berücksichtigt werden, 70% Beihilfe, der andere 50%. Die Eltern können selbst bestimmen, welcher Teil den höheren Bemessungssatz erhalten soll. 

Die Beihilfe im Saarland wird im Einzelfall um 20% auf maximal 90% erhöht, wenn ein Leistungsausschluss in der privaten Krankenversicherung besteht. Insgesamt dürfen Beamte in Summe aus Beihilfe und Leistungen der PKV nicht mehr als 100% der Aufwendungen erhalten. 

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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