Welche Fristen muss ich beim Wechsel in die PKV beachten?

Der Gesetzgeber hat genau festgelegt, wer einen Wechsel in die private Krankenversicherung vornehmen darf. Nur freiwillig Versicherte Mitglieder einer gesetzlichen Kasse dürfen der PKV beitreten. Eine ordentliche Kündigung wird mit Wirkung zum Ende des übernächsten Monats wirksam. Wer z.B. seinen GKV-Schutz am 15.06. kündigt, kann zum 01.09. Mitglied in der PKV werden. Die Kündigung der gesetzlichen Mitgliedschaft kann jederzeit vorgenommen werden. Einzige Ausnahme: Wer einen Wahltarif in der GKV abgeschlossen hat, ist an eine Mindestversicherungszeit gebunden. Erst nach Ablauf dieser Frist kann der Wechsel vollzogen werden.

Seine Wirksamkeit entfaltet der Wechsel jedoch nur dann, wenn der gesetzlichen Krankenkasse der Nachweis einer in der PKV anschließenden Versicherung übergeben wird. Dies ist erforderlich, weil seit Inkrafttreten der Versicherungspflicht jeder Bürger einen Krankenversicherungsschutz nachweisen muss.

Arbeitnehmer, die in einem Kalenderjahr mit ihrem Gehalt die geltende Versicherungspflichtgrenze übersteigen, können zum 1. Januar des Folgejahres in die PKV wechseln, sofern das Einkommen auch über der Gehaltsgrenze des Folgejahres liegt. In der Regel erhalten Versicherte, für die erstmals der Status als freiwilliges Mitglied festgestellt wird, bis Mitte Januar des Nachweis über die Statusänderung. Der PKV-Wechsel kann in diesen Fällen rückwirkend zum 1. Januar vorgenommen werden.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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