Wie hoch sind die Beitragssteigerungen in der PKV?

Die Frage nach den Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) lässt sich nicht allgemeingültig für alle Unternehmen beantworten. Beitragserhöhungen werden je nach Tarif und Altersgruppe vorgenommen. Die Höhe der Beitragsanpassung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Beitragseinnahmen,
  • Leistungsausgaben,
  • Nettoverzinsung der Kapitalanlagen.

Die durchschnittlichen Beitragserhöhungen bewegen sich in der PKV zwischen drei und fünf Prozent bei beitragsstabilen Versicherern. 

Zu beachten ist, dass die PKV-Unternehmen den Versicherungsschutz für die gesamte Vertragslaufzeit garantieren. Durch neue medizinische Therapien, neuartige Arzneimittel und höhere Löhne im Gesundheitssektor gibt es eine Inflation bei den Preisen, die im Schnitt bei vier bis fünf Prozent im Jahr liegt. Dadurch ist der medizinische Fortschritt stets mitversichert.

Zwischen "guten" und "weniger guten" Anbietern besteht eine relativ große Differenz bei der Beitragsstabilität. Daher sollte man vor dem Abschluss eines PKV-Vertrages die Kennzahlen der Versicherer vergleichen. Nur ein finanziell solide aufgestellter Versicherer ist in der Lage, beitragsstabile Tarife anzubieten. Wer von einer Beitragserhöhung betroffen ist, kann einen PKV-Wechsel vornehmen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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