Wie kann ich als Einsteiger in der PKV Geld sparen?

Die private Krankenversicherung ist vor allem für Existenzgründer und junge Selbständige interessant. Über Einsteiger- oder Elementartarife gibt es einen äußerst kostengünstigen Versicherungsschutz. Die Leistungen dieser Tarife orientieren sich am Umfang der gesetzlichen Krankenkassen. Nach Ablauf einer bestimmten Versicherungszeit (in der Regel 3 oder 5 Jahre) haben die Versicherten die Möglichkeit, ohne Gesundheitsprüfung den Versicherungsschutz zu erhöhen. Auf diese Weise lässt sich der PKV-Vertrag der finanziellen Situation anpassen.

Eine andere Möglichkeit für einen günstigen Vertrag ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung. Im Krankheitsfall übernimmt der Versicherte die Kosten für Arztrechnungen bis zum vereinbarten Betrag. Übliche Eigenbeteiligungen für Selbständige sind 500 bis 1.000 EUR im Jahr. Es gibt jedoch auch sogenannte Großschadentarife mit einer Selbstbeteiligung von 2.500 bis 5.000 EUR pro Jahr. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Selbstbehalt stets auf dem Tagesgeld- oder Girokonto verfügbar sein sollte. Außerdem sollte man beachten, dass bei Behandlungen, die über den Jahreswechsel hinaus stattfinden, der Selbstbehalt für beide Jahre voll zu entrichten ist.

Wer einen Teil der Kosten selbst trägt, erzielt Einsparungen von bis zu 30 Prozent. Meist erhalten Versicherte Geld zurück, wenn sie ein Jahr lang keine Arztrechnungen eingereicht haben. Diese Beitragsrückerstattung beträgt in manchen Tarifen bis zu 4 Monatsbeiträge.

Unser Tipp: Bei der Krankenversicherung handelt es sich um eine existenzsichernde Absicherung. Achten Sie bei der PKV vor allem auf die Leistungen und die Beitragsstabilität. Unter den so ermittelten Anbietern sollten Sie den preisgünstigsten auswählen.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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