Wie entwickeln sich die Beiträge der PKV im Alter?

Eine exakte Prognose über die Beiträge im Rentenalter lassen sich weder für die gesetzliche noch die private Krankenversicherung (PKV) treffen. Verbraucherschützer rechnen damit, dass sich die Beiträge für die PKV innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren verdoppeln oder sogar verdreifachen. Davon ist jedoch auch bei den gesetzlichen Krankenkassen auszugehen, sofern nicht weitere Leistungen aus dem Katalog gestrichen werden.

Der medizinische Fortschritt und der demografische Wandel sorgen für einen Kostendruck im Gesundheitswesen. Im Unterschied zur GKV sorgt die PKV jedoch für das Alter vor. Durch die Bildung von Altersrückstellungen werden die höheren Gesundheitskosten kalkulatorisch bereits bei Versicherungsbeginn erfasst. Der Aufbau einer Finanzreserve für das Alter stellt den zentralen Vorteil der PKV dar.

Der private Krankenversicherer hat mehrere Möglichkeiten, für stabile Beiträge zu sorgen:

  • Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB),
  • Gesetzlicher Zuschlag gemäß § 12 Abs. 4a VAG,
  • Umfassende Risikoprüfung bei Antragsaufnahme,
  • Kostenminimierung,
  • Verantwortungsbewusste Gesamtkalkulation der Tarifbeiträge.

All diese Maßnahmen dienen dazu, die Beitragsbelastung im Alter so gering wie möglich zu halten. Durch eine Tarifumstellung, die Erhöhung der Selbstbeteiligung oder den Verzicht auf die Chefarztbehandlung im Krankenhaus lässt sich der PKV-Beitrag im Alter verringern.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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