Wie hoch ist der Beitrag in der PKV für Rentner?

Rentner müssen in der privaten Krankenversicherung (PKV) den vollen Beitrag zahlen. Zu diesem Zeitpunkt entfällt der Beitragszuschuss des Arbeitgebers. Dies gilt jedoch ebenfalls für freiwillig gesetzlich Versicherte. Auch sie müssen den vollen Beitragssatz aus der eigenen Tasche bezahlen.

In der PKV lässt sich der Beitrag als Rentner durch verschiedene Maßnahmen verringern:

  1. Erhöhung der Selbstbeteiligung,
  2. Reduzierung der Versicherungsleistungen, z.B. Wegfall des Ein- oder Zweibettzimmers.
  3. Tarifumstellung.

In einem ersten Schritt können privatversicherte Rentner das Krankentagegeld kündigen. Eine Lohnfortzahlung bei langandauernden Erkrankungen ist nicht mehr erforderlich. Gleichzeitig erhalten Rentner bei einer Beitragserhöhung alternative Versicherungsmöglichkeiten des eigenen PKV-Unternehmens. In der Regel lässt sich die Beitragsbelastung durch eine Tarifumstellung deutlich reduzieren.

Gleichzeitig erhalten Ruheständler einen Beitragszuschuss vom Rentenversicherungsträger, dessen Höhe von den gezahlten Beiträgen während des Erwerbslebens abhängt. Um die Beitragsbelastung im Rentenalter abzumildern, bilden die PKV-Unternehmen Altersrückstellungen. Mit dem 10-Prozent-Zuschlag zur Alterssicherung wird versucht, die Beiträge ab dem 65. Lebensjahr konstant zu halten.

Vergleich zur privaten Krankenversicherung

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