Wie verändert sich die Besteuerung der Renten und Rentenbeiträge in den nächsten Jahren?

Seit 2005 wird in der gesetzlichen Rentenversicherung mit dem Alterseinkünftegesetz bis zum Jahr 2040 ein schrittweiser Übergang zur nachgelagerten Besteuerung vollzogen. Mit dieser Neuregelung setzt der Staat ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um, das die unterschiedliche Besteuerung von Pensionen und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung für verfassungswidrig erklärt hat.

Der steuerlich zu erfassende Anteil der Rente beträgt 50 Prozent für Rentenbezieher und diejenigen, die bis Ende 2005 in Rente gehen. Für Rentnerjahrgänge seit dem Jahr 2006 steigt dieser Prozentsatz bis 2020 jährlich um zwei Prozentpunkte und danach bis 2040 jährlich um einen Prozentpunkt an. Umgekehrt werden die Aufwendungen für die Altersvorsorge bis 2025 schrittweise von Steuern entlastet.

Im Jahr 2005 blieben mindestens 60 Prozent der Rentenversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) steuerfrei. Dieser Anteil wird in Schritten von zwei Prozentpunkten jährlich bis 2025 auf 100 Prozent erhöht. Die Versicherten werden mit dieser Regelung in der Phase der Beitragszahlung entlastet.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Beitrag "Besteuerung der Rente".

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