Welche Unterlagen benötigt die Berufsunfähigkeitsversicherung im BU-Fall?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die versicherte Rente nur, wenn bestimmte Unterlagen vorliegen. Erst wenn dem Versicherer aussagekräftige Arztberichte, Beschreibungen zur beruflichen Tätigkeit des Versicherten und die Ursachen für die Berufsunfähigkeit vorliegen, kann eine abschließende Prüfung erfolgen.

Jeder BU-Versicherer informiert den Versicherten innerhalb einer bestimmten Frist über den Bearbeitungsstand des Leistungsantrags. Wer als Versicherungsnehmer seine Ansprüche  bei der Berufsunfähigkeitsversicherung geltend machen möchte, muss zahlreiche Informationen beim Versicherer einreichen. Folgende Unterlagen sind zur Beurteilung an die Leistungsabteilung der BU-Versicherung zu senden:

  • Beschreibung der Ursache für den Eintritt des Versicherungsfalls,
  • Ausführliche Berichte des behandelnden Arztes über die Ursache, den Beginn, die Art, den Verlauf und die voraussichtliche Dauer des Leidens sowie über den Grad der Berufsunfähigkeit,
  • Unterlagen über den Beruf des Versicherten, dessen Stellung und Tätigkeit zum Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit sowie über die eingetretenen Veränderungen,
  • Bei Berufsunfähigkeit infolge von Pflegebedürftigkeit zusätzlich eine Bescheinigung der Person oder der Einrichtung, die mit der Pflege betraut ist, sowie über Art und Umfang der Pflege.

Im Leistungsfall empfiehlt es sich, zunächst mit dem Versicherer Kontakt aufzunehmen. In der Regel erhalten Sie so erste Hinweise, welche Unterlagen erforderlich sind und wie der Versicherer Sie unterstützen kann. Nach Einreichung aller Unterlagen verkündet der Versicherer das Ergebnis innerhalb einer bestimmten Frist. Grundsätzlich erhalten Versicherungsnehmer je nach Gesellschaft innerhalb von zwei bis vier Wochen eine Auskunft, ob geleistet wird oder ob weitere Informationen erforderlich sind. 

Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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