Benötigt man eine private Unfallversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung? Wer beide Policen abschließt, zahlt hohe monatliche Prämien, benötigt aber möglicherweise nicht beide Verträge. Vor dem Abschluss sollte man daher prüfen, welche Absicherung erforderlich ist und ob wirklich beide Verträge benötigt werden.

Beide Versicherungen erbringen vollkommen unterschiedliche Leistungen. Die private Unfallversicherung zahlt eine monatliche Rente oder eine Summe, wenn ein Unfall zu einer Invalidität führt. Wie viel gezahlt wird, hängt von dem Schwere der Invalidität und der Invaliditätssumme ab. Doch nur rund 12 Prozent aller Berufsunfähigkeitsfälle resultieren aus einem Unfall. Daher ist eine eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherungzur Absicherung der Arbeitskraft in jedem Fall erforderlich.

Sie leistet, wenn die versicherte Person infolge von Krankheit, Unfall oder altersbedingtem Kräfteverfall nicht mehr in der Lage ist, der bislang ausgeübten Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent nachzugehen. Nur eine BU-Versicherung bietet einen umfassenden Schutz, wenn der Beruf aus welchem Grund auch immer nicht mehr in der bisherigen Form ausgeübt werden kann. Daher kostet der BU-Schutz ein Vielfaches einer Unfallversicherung. 

Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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