Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Prämie zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) hängt von zahlreichen Faktoren ab. Grundsätzlich kostet die Berufsunfähigkeit mehr, je älter der Antragsteller ist und je höher die versicherte Rente ist. Mit welchen Prämien Sie für die Absicherung Ihrer Arbeitskraft rechnen müssen.

Der Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung hängt von zahlreichen Kriterien ab. Dazu zählen neben Beruf, versicherter BU-Rente, Versicherungsdauer auch das Eintrittsalter. Wer mit 20 Jahren eine BU-Versicherung mit einer garantierten Rente von 1.000 Euro bis zum 65. Lebensjahr abschließt, zahlt monatlich 20,92 Euro. Wer sich mit 30 Jahren zum Abschluss derselben Versicherung entschließt, muss hingegen bereits 25,39 Euro zahlen, also rund 20 Prozent mehr. Ein 40-jähriger Mann muss bereits 31,98 Euro hinblättern. Daher gilt: Je jünger man beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist, desto günstiger ist der Schutz. 

Auch der Beruf ist für den Beitrag einer BU-Versicherung entscheidend. Auf Basis von Berufsgruppen erfolgt - je nach Versicherer - die Einteilung in fünf bis sieben Gefahrenklassen. Körperlich Berufstätige haben ein höheres Berufsunfähigkeitsrisiko. Daher fällt die Prämie für diese Berufsgruppe höher als für kaufmännische Berufe aus. Auch die Reisetätigkeit spielt eine Rolle. Wer viel im Auto unterwegs ist, muss aufgrund der höheren Gefahren im Straßenverkehr mit einer höheren Prämie rechnen. 

Dazu ein Beispiel: Einen kaufmännischen Angestellten im Alter von 40 Jahren kostet eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 BU-Rente 52,88 Euro im Monat. Ein Lackierer zahlt für den gleichen Vertrag bereits 136,20 Euro monatlich. Will der kaufmännische Angestellte nun 1.500 Euro als garantierte Rente bei Berufsunfähigkeit absichern, erhöht sich die Prämie auf 78,15 Euro. 

Ein Faktor wird für BU-Versicherungen, die nach dem 21. Dezember 2012 abgeschlossen werden, übrigens keine Rolle mehr spielen: das Geschlecht. Ab diesem Zeitpunkt gelten Unisex-Tarife in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Bislang zahlen Frauen für einen gleichartigen Versicherungsschutz etwas mehr als Männer. Ab 2013 sind die Kosten für beide Geschlechter identisch.

Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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