Wie lange wird die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die versicherte Berufsunfähigkeitsrente so lange aus, wie Berufsunfähigkeit besteht. Die Erkrankung ist ärztlich nachzuweisen. Der Versicherer kann eine Nachprüfung verlangen, wenn der Verdacht besteht, dass sich der Gesundheitszustand verbessert hat.

Jeder Anspruch an eine BU-Versicherung muss durch ärztliche Gutachten nachgewiesen werden. Bevor die Versicherung eine Rente auszahlt, fordert sie Angaben zu Ursache, Art und Dauer der Berufsunfähigkeit an. Zudem müssen Sie als Versicherter Angaben zu Ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit machen. Wenn die Leistungsabteilung die Berufsunfähigkeit anerkennt, wird die Berufsunfähigkeitsrente so lange gezahlt, wie der Zustand der Arbeitsunfähigkeit anhält. Die Zahlung der Rente endet, bis das im Versicherungsschein aufgeführte Ablaufdatum (in der Regel das 65. bzw. 67. Lebensjahr) erreicht ist

Wenn Sie wieder gesund sind oder eine andere berufliche Tätigkeit ausüben, stellt der Versicherer die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ein. Bei leistungsstarken BU-Tarifen wird geprüft, ob Sie durch die neue Tätigkeit eine nicht hinzunehmende Einkommenseinbuße erleiden. Liegt Ihr Bruttoeinkommen im neuen Beruf um mehr als 20 Prozent unterhalb des bisherigen Gehalts, erhalten Sie weiterhin die BU-Rente. allerdings darf der Versicherer die Rente kürzen, so dass Sie insgesamt nicht mehr als Ihr vorheriges Nettoeinkommen erhalten.

Vorsicht ist geboten, bei Tarifen in denen bei der Nachprüfung der Berufsunfähigkeit die abstrakte Verweisung verankert ist. In diesem Fall kann der Versicherer Sie auf eine andere berufliche Tätigkeit verweisen, die Sie trotz Ihrer Erkrankung noch ausüben könnten. Eine Nachprüfung kann nach zwei bis drei Jahren der Berufsunfähigkeit erfolgen, wenn aufgrund des Krankheitsbildes eine Besserung Ihres Gesundheitszustandes zu erwarten ist.

Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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