Zahnzusatzversicherung: Mit diesen Tipps zum guten Vertrag

Zahnzusatztarife verringern Zuzahlungen für gesetzlich Versicherte

  • Gesetzlich Krankenversicherte haben bei Zahnersatz im Durchschnitt einen Eigenanteil von 854,16 EUR - Tendenz steigend.
  • Egal ob Vorsorgeuntersuchung, Füllung oder Zahnersatz - die Kassenleistungen decken nicht die tatsächlichen Kosten.
  • Eine Zahnzusatzversicherung hilft, die Zuzahlungen beim Zahnarzt zu begrenzen.

Besuche beim Zahnarzt können teuer werden: Ob Füllung, Krone oder Implantat - gesetzlich Versicherte zahlen einen Großteil der Kosten aus der eigenen Tasche. Laut Barmer Zahnreport 2016 liegt der Eigenanteil für Zahnersatz im Schnitt bei ca. 854 EUR. Denn die gesetzlichen Kassen übernehmen in der Regel nur einen geringen Teil der Kosten. Und das auch nur für die einfachste und günstigste Ausführung.

Festzuschuss und Regelversorgung für Zahnersatz

Unabhängig von den tatsächlichen Kosten und der Ausführung erhalten Kassenpatienten lediglich einen sogenannten Festzuschuss für Zahnersatz. Der Zuschuss für Brücken, Prothesen und Kronen beträgt die Hälfte der Kosten der Standardtherapie. Mit Bonusheft werden bis zu 65 Prozent der Kosten bezuschusst.

Was zu dieser sogenannten Regelversorgung zählt, wird von den Krankenkassen und den Zahnärzten festgelegt. Gesetzlich vorgegeben ist, dass die Versorgung ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein muss. Eine höherwertige Versorgung, z.B. Keramik oder Implantate, führt zu höheren Zuzahlungen, da lediglich der Festzuschuss gewährt wird.

Kostenbeispiele für Zahnbehandlung und -ersatz

 Rechnungsbetrag GKV-Anteil Eigenanteil ohne Zusatzversicherung 
Professionelle Zahnreinigung (PZR) 80 EUR 0 EUR 80 EUR 
Brücke (Regelversorgung) 1.150 EUR 420 EUR 730 EUR 
Brücke (Hochwertige Versorgung) 1.750 EUR 420 EUR 1.330 EUR 

Zahnzusatzversicherung: Diese Leistungen sind notwendig

Leistungen für Zahnbehandlung und Zahnersatz müssen in der gesetzlichen Krankenversicherung ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig sein. Dies ist in der Regel alles andere als hochwertig oder ästhetisch. Mit der privaten Zahnzusatzversicherung erhalten Sie Leistungen als Privatpatient. Doch worauf sollte man beim Abschluss achten? Welche Leistungen sollten versichert sein?

Prophylaxe

Eine professionelle Zahnreinigung zur Vorbeugung werden von Zahnärzten je nach Situation ein- bis viermal pro Jahr empfohlen. Im Schnitt zahlen GKV-Versicherte dafür eine Eigenbeteiligung von 78 EUR je Prophylaxe-Behandlung. Ein leistungsstarker Tarif sollte diese Kosten übernehmen - mindestens 2x pro Jahr.

Zahnbehandlung und Kieferorthopädie

  • Füllungen: Auch heutzutage wird Amalgam aufgrund der geringen Kosten und der Langlebigkeit häufig als Zahnfüllung verwendet. Füllungen aus Kunststoff sind dagegen deutlich teurer. Die Kosten für Zähne im hinteren Bereich werden von den Kassen nur in Höhe der Amalgamfüllung übernommen. Hochwertige Kunststofffüllungen in Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Technik kosten jedoch ein Vielfaches einer Amalgamfüllung. Gute Policen decken derartige ästhetische Füllungen ab.
  • Wurzelbehandlungen: Gesetzliche Kassen zahlen eine Wurzelbehandlung nur dann, wenn ein Zahn als erhaltungswürdig angesehen wird. Ist dies nicht der Fall, sieht die GKV die Extraktion vor, also das Ziehen des Zahnes. Private Zusatztarife sollten auch ohne GKV-Vorleistung die Kosten erstatten.
  • Parodontalbehandlung: Kassenpatienten erhalten alle zwei Jahr eine Früherkennungsuntersuchung und bestimmte Therapien. Folgende Kosten sollten Zusatztarife übernehmen: Labortests zur Keimbestimmung, örtliche Anwendung von Antibiotika sowie Verfahren zur Regeneration und Rekonstruktion von verloren gegangenem Gewebe und Knochen. 
  • Kieferorthopädie: Die GKV trägt für Kinder und Jugendliche bei Zahnfehlstellungen nur die Kosten in den KIG-Stufen (Kieferorthopädische Indikationsgruppen) 3 bis 5. Erwachsene erhalten nur in Ausnahmefällen eine Zahnspange als Kassenleistung. Private Zahnzusatzversicherungen sollten eine Leistung in allen KIG-Stufen bei Kindern unabhängig von der medizinischen Notwendigkeit und der Art der Behandlung bieten. Bei Unfällen sollten keine Leistungshöchstbeträge gelten. 

Zahnersatz

Gesetzliche Krankenkassen zahlen für Brücken, Prothesen und Kronen einen Festzuschuss, d.h. einen festen Euro-Betrag. Die Kassenleistung ist stets die preiswerteste Lösung. Wer höherwertige Leistungen möchte, muss diese aus der eigenen Tasche bezahlen. Private Zusatztarife sollten z.B. bei Implantaten keine Begrenzungen bei der Anzahl der Implantate oder Verblendungen haben. Vorteilhaft ist zudem, wenn fehlende Zähne ohne Zuschlag oder Ausschluss versichert werden.

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