Wohnungskauf
Die besten Tipps für den Wohnungskauf
Wohnungskauf: Alt und neu
Hochwertige Wohnimmobilien sind gefragt wie nie. Als krisensichere Finanzanlage und dritte Säule der Altersversorgung entscheiden sich besonders Großstädter für die eigenen vier Wände in guter Lage. Bei den meisten Immobilien, die in Deutschland vermittelt werden, handelt es sich heute um Bestandsimmobilien: Preisgünstige Gebrauchtobjekte erfreuen sich einer konstanten Nachfrage. Für den Kauf einer gebrauchten Wohnung spricht vor allem der Preisvorteil, der gegenüber Neubauten bei bis zu 50 Prozent liegt. Günstige Zinskonditionen verleihen dem Immobilienmarkt zusätzlichen Auftrieb.
Wer einen Wohnungskauf plant, muss sich zunächst für eine Gebrauchtimmobilie oder einen Neubau entscheiden. Eine gebrauchte Eigentumswohnung überzeugt dabei in erster Linie mit ihrem günstigeren Kaufpreis. Liebhaber klassischer Stadtwohnungen aus der Gründerzeit in gewachsenen Vierteln entscheiden sich bevorzugt für eine Altbauwohnung. Für diese 25 bis 50 Prozent Preisersparnis müssen sich Immobilieninteressenten aber häufig mit in die Jahre gekommenen Wohnungen anfreunden, die nicht mit modernen Standards vergleichbar und renovierungsbedürftig sind. Eine neue Eigentumswohnung ist beim Wohnungskauf zudem sofort bezugsfertig.
Wohnungskauf: Bausubstanz und Nachbarn
Nur wenige Immobilieninteressenten, die eine Wohnung kaufen möchten, kennen sich selbst mit baulichen Fragen aus. Empfehlenswert ist daher die Beratung eines Bausachverständigen. Zu den typischen Mängeln von Altbauten und gebrauchten Immobilien zählen feuchte Wände und Schimmel, eine mangelhafte Schall- und Wärmedämmung, alte Fenster und Heizungsanlagen. Beim Kauf einer neuen Eigentumswohnung sind solche Schwachstellen zwar nicht zu erwarten – Baumängel sind aber trotzdem keine Seltenheit. Ein Sachverständiger ist ein zuverlässiger Berater für den Wohnungskauf.
Zu den wichtigsten Auswahlkriterien beim Wohnungskauf zählt die Lage der Immobilie. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist hier besonders in gefragten Lagen boomender Städte sehr hoch und treibt die Preise nach oben. Weitere Faktoren sind bestehende Verkehrsanbindungen, Kindergärten und Schulen in der Nähe, eine ruhige Umgebung und Parkmöglichkeiten.
Der erste Eindruck ist auch beim Immobilienkauf wichtig. Ein sauberes Treppenhaus und ein gepflegter Gesamteindruck sprechen für eine ordentliche Mietergemeinschaft. Als Interessent kann man die anderen Mieter auch direkt ansprechen und sich somit einen Eindruck über die zukünftigen Nachbarn verschaffen.
Wohnungskauf: Die Finanzierung
Die meisten Immobilienkäufer schließen für den Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Wohnung eine langfristige Immobilienfinanzierung ab. Eine hohe Eigenkapitalquote senkt dabei die monatliche Belastung, die Laufzeit und die Zinsen für den Immobilienkredit. Zusätzlich zum Kaufpreis der Wohnung fallen aber noch die Grunderwerbsteuer, Maklerprovision und Notarkosten an: Bei einem Kaufpreis von 160.000,- Euro kommen so noch etwa 10.000,- Euro Nebenkosten dazu. Die Immobilienfinanzierung kann über einen Bausparvertrag oder ein herkömmliches Darlehen erfolgen. In Zeiten günstiger Bauzinsen empfiehlt sich eine langfristige Zinsbindung beim Wohnungskauf.
Mehrere Wohnungseigentümer bilden eine Eigentümergemeinschaft. Hier unterscheidet man in Sondereigentum, das als Wohnung allein dem Eigentümer gehört, sowie Gemeinschaftseigentum, das von allen genutzt wird. Wenn gemeinschaftliches Eigentum wie eine Heizungsanlage modernisiert werden muss, fallen für jeden Eigentümer zusätzliche Kosten an. Weiterhin müssen das Hausgeld und laufende Heiz- und Warmwasserkosten in die Finanzierung einkalkuliert werden.
Weitere Informationen
- Wohnflächenberechnung(vorheriger Artikel)
- Wohnungskündigung(nächster Artikel)