DIW: Wirtschaft wächst 2012 um 0,6 Prozent und 2013 um 2,2 Prozent
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent und für das kommende Jahr von 2,2 Prozent. Für das erste Halbjahr 2012 sagen die Experten eine Stagnation und sogar einen Rückgang hervor. Sollte die Schuldenkrise weiterhin anhalten, bedeutet das auch für die Bundesrepublik düstere Aussichten.
Die Schuldenkrise beeinflusst durch die Sparmaßnahmen die Wirtschaft in den betroffenen Ländern. Nachdem Griechenland und Portugal finanziell straucheln, legen nun auch Italien, Spanien und Irland nach. Der deutsche Export sinkt unter den momentanen Bedingungen merklich. Doch die noch spendierfreudigen Deutschen stützten durch ihren Konsum die deutsche Wirtschaft im Inland.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent und für das kommende Jahr von 2,2 Prozent. Für das erste Halbjahr 2012 sagen die Experten eine Stagnation und sogar einen Rückgang hervor. Sollte die Schuldenkrise weiterhin anhalten, bedeutet das auch für die Bundesrepublik düstere Aussichten. Dann muss mit steigender Arbeitslosigkeit und sinkender Nachfrage gerechnet werden.
Insgesamt reagiert die Weltkonjunktur eher gelassen auf die europäische Schuldenkrise. Die Stimmung in den Unternehmen ist positiv und die Einkaufsmanagerindizes in China und der Euro-Zone stiegen. Im Großen und Ganzen sendet die weltweite Industrie positive Signale. Die Auswirkungen der Schuldenkrise beeinflussen auch die Inflationsrate in Deutschland. Sie sank im Dezember auf 2,8 Prozent. Experten schätzen, dass sie sich im Herbst sogar bei einem 1 Prozent einpendeln könnte.
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