Wärmedämmung

Mit gezielten Sanierungsmaßnahmen Kosten senken

Eine umfassende Wärmedämmung erhöht die Lebensqualität und reduziert die Heizkosten. Die Kosten für eine Investition in energetische Sanierungsmaßnahmen muss der Immobilienbesitzer nicht allein tragen.

Wärmedämmung - worauf kommt es an?

Der Einbau einer neuen und effizienten Heizungsanlage rechnet sich nur dann, wenn das Gebäude ausreichend gedämmt ist. Neubauten mit einem entsprechenden Wärmeschutz sind heute bereits Standard, doch wer in einer Bestandsimmobilie wohnt, muss nicht darauf verzichten. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten einer Wärmedämmung, die unter anderem auch die Lebensqualität der Hausbewohner verbessert. Gedämmt werden können neben den Außenwänden, dem Dach und der obersten Geschossdecke auch Wand- und Bodenflächen, die einen direkten Erdkontakt haben und auch Wände zwischen unbeheizten und beheizten Räumen.

Wer die Qualität einer Wärmedämmung erhöhen will, sollte bei Sanierungsmaßnahmen auch gleichzeitig veraltete Türen und undichte Fenster austauschen. Die Kosten für die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes amortisieren sich bereits nach wenigen Jahren durch reduzierte Heizkosten. Darüber hinaus stehen nach wie vor Fördertöpfe für den Immobilienbesitzer zur Verfügung, der mit Sanierungsmaßnahmen nicht nur seinen Geldbeutel nachhaltig schonen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten will.

Wärmedämmung mit staatlichen Förderungen vereinfachen

Die Reduzierung von umweltschädigendem CO2 durch innovative Heizanlagen und eine dazu passende Wärmedämmung wird nach wie vor verstärkt vom Staat gefördert. Der Gesetzgeber hat beschlossen, eine energetische Gebäudesanierung zu bezuschussen. Nachdem die Übergangsregelung auslief, gelten heute die neuen Richtlinien der Energieeinsparverordnung. Wer beispielsweise seinen Altbau umfassend sanieren möchte, sollte mit Bedacht vorgehen, um alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen. Eine gravierende Änderung brachte eine Neuregelung von September 2010. Die staatliche KfW-Förderbank zahlt seit diesem Stichtag keinen Zuschuss mehr für Einzelmaßnahmen. Jedoch kann der Immobilienbesitzer nach wie vor attraktive und zinsgünstige Förderdarlehen beantragen.

Wer parallel dazu für eine Wärmedämmung von einem staatlichen Zuschuss profitieren möchte, sollte sich für eine Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen entscheiden. Gefördert werden nicht nur Dämmmaßnahmen an der Außenfassade und dem Dach, sondern auch der Austausch von alten Fenstern und Türen. Anträge sollten jedoch frühzeitig vor dem Beginn der Maßnahmen gestellt werden.

Mit einer Wärmedämmung den Immobilienwert steigern

Wer alle Förderungen für eine Wärmedämmung nutzen will und sich für ein ganzes Sanierungspaket entschlossen hat, sollte sich frühzeitig erkundigen. Eine Energiesparberatung vor Ort gibt Aufschluss darüber, welche Maßnahmen sinnvoll und welche zwingend erforderlich sind, um eine Förderung zu erhalten und Energiekosten zu reduzieren. Diese Beratung wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BaFa, mit einem Zuschuss von 300 Euro gefördert.

Die bedeutendsten Förderprogramme über den Bund sind die staatliche KfW-Förderbank und die BaFa, wenngleich beide Anlaufstellen unterschiedliche Schwerpunkte in Bezug auf Fördergelder setzen. Die klassische Wärmedämmung gehört zu den förderwürdigen Sanierungsmaßnahmen der KfW-Bank, während über die BaFa die Verwendung regenerativer Energien zur Erzeugung von Wärme fördert. Zu den Konditionen der Förderbank gehören der Kauf einer sanierten Immobilie und die Sanierung von Bestandsgebäuden, für die vor dem 1. Januar 1995 ein Bauantrag gestellt wurde. Die Förderung über die KfW-Bank darf auch mit anderen Fördervarianten kombiniert werden.

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