Vermögensverwaltung

Mit guter Verwaltung gute Renditen erzielen

Die Vermögensverwaltung setzt die individuellen Strategien des jeweiligen Fonds um. Das Management muss sich dabei auf die Anlageziele der Investoren einsetzen, um nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften und darüber hinaus ein hohes Maß an Transparenz bieten.

Anzeige

Vermögensverwaltung - die Umsetzung ist wichtig

Immer häufiger entscheiden sich Kapitalanleger für eine Vermögensverwaltung. Jedoch hat der Investor keinen Einfluss auf das Durchführen der Anlagestrategie und die individuelle Zusammensetzung eines Fonds. Im Vorfeld dient das persönliche Risiko-Profil als wichtiges Entscheidungskriterium. Vor dem Vertragsabschluss muss ein eingehendes Informationsgespräch stattfinden, damit der Anleger objektgerecht beraten wird. Der Gesetzgeber verpflichtet dazu, dass die signifikanten Anlagerichtlinien und die naturgemäß damit verbundenen Risiken erläutert werden.

Dabei muss der Vermögensverwalter immer das individuelle Anlageziel des Kunden im Auge behalten und darauf zugeschnitten eine passende Kapitalanlage auszuwählen. Unter anderem regelt das Wertpapierhandelsgesetz, dass eine Vermögensverwaltung zur Sorgfältigkeit verpflichtet ist. Konkret bedeutet dies, dass eine produktive Verwaltung gewährleistet wird und die jeweilige Strategie des Fonds das Anlageziel anstrebt.

Der Anleger verfolgt mit einer Kapitalanlage immer das Ziel, von einer hohen Rendite zu profitieren. Im Rahmen der individuellen Anlagerichtlinien eines Fonds kann ein professionell arbeitender Vermögensverwalter die Risiken durch eine Diversifikation reduzieren. Zu den Sicherheitskriterien gehört grundsätzlich das Verbot der Spekulation. Ohne eine ausdrückliche Genehmigung des Kapitalanlegers darf ein Vermögensverwalter nicht mit den Einlagen der Investoren spekulieren. Darüber hinaus muss der Investor unverzüglich informiert werden, wenn sich besondere Umstände ergeben. Sind während der Anlage Verluste aufgetreten, die Einfluss auf das angelegte Kapital der Kunden nehmen, muss der Verwalter ebenfalls den Anleger in Kenntnis setzen.

Kosten der Vermögensverwaltung im Auge behalten

Wer sein Geld in Investmentfonds anlegt, kann nicht mit einem garantierten Wertzuwachs rechnen. Fest definiert sind jedoch die Kosten, die bei einer Kapitalanlage anfallen und sich auch auf die Vermögensverwaltung beziehen. In der Regel liegen die sogenannten Managementgebühren jährlich zwischen 1 und 2 Prozent von der gesamten Anlagesumme. Bevor sich ein Kapitalanleger festlegt, sollte nicht nur der Wertzuwachs zwischen einzelnen Gesellschaften miteinander verglichen werden, sondern auch die Kosten, die für die Vermögensverwaltung anfallen. Diese müssen von den angegebenen Renditen abgezogen werden, um Vergleichswerte zu erhalten. Auskünfte über die Wertentwicklung eines Fonds können im Jahresbericht eingesehen werden. Jedoch beziehen sich diese Zahlen immer auf die in der Vergangenheit erwirtschafteten Renditen.

Alternativ kann sich der Anleger auch für Misch- oder Dachfonds entscheiden, wenn man einer Verwaltung nicht den Vorzug gegen will. Diese investieren, orientiert an der jeweiligen Anlagestrategie, in Geldmarkt-, Renten-, Aktien- oder Immobilienfonds und darüber hinaus besteht in der Regel die Möglichkeit, die Anteile jederzeit wieder zu verkaufen. Als Sicherheitskriterium für Anleger, die ihr Vermögen einer privaten Bank anvertrauen gilt, dass die Verwaltung vom Gesetzgeber dazu verpflichtet wird, sogenannte Guidelines einzuhalten. Unter diesen Begriff fallen genaue Vorgaben hinsichtlich der Art der Papiere, des Beleihungswertes wie auch des Kaufpreises. Werden diese Richtlinien nicht eingehalten, ist die Privatbank zum Schadenersatz verpflichtet.

Vermögensverwaltung - Check-Liste hilft weiter

Soll Kapital gewinnbringend investiert werden, müssen frühzeitig einige Kriterien hinsichtlich der Vermögensverwaltung beachtet werden. Grundsätzlich sollte man sich nur für eine bestimmte Verwaltung entscheiden, wenn diese in der jüngsten Vergangenheit wenigstens so gut gewirtschaftet hat wie eine vergleichbare Indexmischung. Sind diese Faktoren nicht erfüllt, kann der Investor alternativ dazu einen Mischfonds wählen oder gar sein Depot selber mit guten Aktien- oder Rentenfonds strukturieren.

Zu den Entscheidungskriterien gehören auch die mit einem Fondsmanagement zusammenhängenden Kosten. So sollten beispielsweise auf den Faktor Sicherheit setzende Vermögensverwaltungen, die in Renten- oder Immobilienfonds anlegen, nicht mehr als 1 Prozent vom Depotwert jährlich verlangen. Vor jedem Einstieg in Fondsanlage gehört Transparenz zwingend dazu, sodass auch der Laie die Anlagestrategie nachvollziehen kann. Ein gut strukturiertes Depot beinhaltet europa- oder weltweit angelegte Aktienfonds oder Euro-Rentenfonds. Als Beimischung eignen sich Fremdwährungsfonds, Schwellenländerfonds wie auch Branchen- und Themenfonds.

Planungssicherheit verlangt auch nach einer guten Wertentwicklung. Die Verwaltung sollte daher immer in Fonds anlegen, die auch langfristig auf eine positive Wertentwicklung setzen. Als weniger sicher gelten Verwaltungen, die in erster Linie auf neu aufgelegt Fonds setzen. Doch hierbei gilt die Regel, dass Renditeerwartungen und Sicherheitsanforderungen individuell vom Kapitalanleger frühzeitig definiert werden müssen.

Weitere Informationen

Weitere Artikel