Studienkredite

Studienkredit Angebote: Besonders günstig studieren

Studienkredite decken die Lebenshaltungskosten vieler Studenten. Dabei haben Studenten die Auswahl zwischen verschiedenen Studienkrediten wie dem Darlehen ihrer Bank und dem KfW-Studienkredit.

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Studienkredite als BAföG-Alternative

Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für ein Studium. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Studienanfänger immer weiter gestiegen und liegt aktuell bei rund 450.000 Neuzugängen an den Universitäten und Fachhochschulen pro Jahr. Zu den beliebtesten Studiengängen zählen die Klassiker Betriebswirtschaftslehre, Medizin und Germanistik. Weil die Lebenshaltungskosten besonders in Städten mit namhaften Universitäten wie Heidelberg oder München sehr hoch sind, entscheiden sich heute immer mehr Studenten für Studienkredite.

Die staatliche Studienförderung – kurz BAföG – ist grundsätzlich die günstigste Wahl für alle Studenten. Der Anspruch auf BAföG ist dabei immer vom eigenen Einkommen und dem der Eltern abhängig. BAföG wird zum Teil als zinsloses Darlehen und teilweise als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Wer sein Studium besonders früh und gut abschließt, wird bei BAföG begünstigt.

Angehende Studenten sollten zunächst prüfen, ob Sie Anspruch auf BAföG haben und ausrechnen lassen, wie viel Geld ihnen monatlich zusteht. Die Anträge sind unter anderem beim Studentenwerk erhältlich. BAföG ist als zinsloses Darlehen und mit zusätzlichen Zuschüssen in jedem Fall die günstigste Kredit-Variante für Studenten. Ein Studienkredit eignet sich als Ergänzung zu den BAföG-Leistungen und als BAföG-Alternative für alle, die keine staatliche Förderung erhalten.

Studienkredite: KfW und Bankkredit

Der KfW-Studienkredit ist ein Darlehen der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau speziell für Studenten. Zu den Vorteilen dieses Darlehens gehört sein günstiger Zinssatz. Das KfW Studiendarlehen ist nicht vom eigenen oder dem Einkommen der Eltern abhängig. Die KfW Bank fördert bundesweit und zahlt die vereinbarten Monatsbeiträge monatlich im Voraus aufs Girokonto aus. Der KfW Kredit wird wie die meisten KfW Darlehen über Vertriebspartner vergeben, zu denen Studentenwerke, Banken und Sparkassen gehören.Der Studienkredit der KfW Bank wird nur an Vollzeit-Studenten bis zum Alter von 30 Jahren vergeben, die an einer staatlich anerkannten Fachhochschule oder Universität studieren.

Eine Alternative zum KfW Studienkredit bieten Darlehen von Banken und Sparkassen. Auch bei diesen Darlehen handelt es sich um zinsgünstige Kredite, die speziell für Studenten angeboten werden. Der KfW Kredit und der normale Studienkredit von Banken haben eine Ruhephase nach dem Studium und eine lange Laufzeit gemeinsam. Das bedeutet, dass der Kredit nicht sofort nach dem Ende des Studiums in Raten zurückgezahlt werden muss. Somit können Absolventen etwaige Zeiten der Beschäftigungslosigkeit nach dem Studium überbrücken. Ob nun ein KfW Darlehen oder Bankkredit günstiger ist, entscheidet ein direkter Vergleich. Die Studienkredit-Konditionen sind bei regionalen Anbietern unterschiedlich.

Brauche ich wirklich einen Studienkredit?

Zu den größten Risiken eines Studienkredits zählt eine mögliche Überschuldung. Jeder Studienkredit, auch ein großer Teil der BAföG-Leistungen muss nach Beendigung des Studiums in Raten zurück bezahlt werden. Das Risiko einer Überschuldung ist aufgrund der niedrigen Darlehenssummen bei BAföG niedriger als bei einem deutlich höheren Bank- oder KfW-Kredit. Die Aufnahme eines Studiendarlehens sollte daher immer gründlich durchdacht werden.
Ein Studienkredit eignet sich insbesondere für Studenten, die ihr Studium möglichst gut und schnell ohne Nebentätigkeiten abschließen möchten. Wenn BAföG oder das Geld der Eltern nicht ausreichen, um die Lebenshaltungskosten zu decken, ist ein zinsgünstiger Studienkredit eine gute Wahl. Wer nach dem Studium ins Berufsleben einsteigt, hat auch keinerlei Probleme, seine Raten für den Kredit zurückzuzahlen.

Eine Alternative zum Studentenkredit bleibt die finanzielle Unterstützung durch das Elternhaus. Studenten erhalten in der Regel kein BAföG, wenn ihre Eltern überdurchschnittlich viel verdienen. Auch mit den Eltern kann beispielsweise ein zinsloses Darlehen fürs Studium vereinbart werden. In vielen Städten werden zudem ausreichend Nebenjobs für Studenten mit akzeptabler Bezahlung angeboten.

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