Sozialgeld

Sozialgeld als Teil von Hartz

Das Sozialgeld stellt eine Unterstützung für Personen mit geringem finanziellen Einkommen dar. Es wird Personen gewährt, die den gesetzlichen Kriterien entsprechen.

Sozialgeld als finanzielle Absicherung

Das Sozialgeld ist eine spezielle Form der Grundsicherung, die im deutschen Sozialwesen für bedürftige Personen vorgesehen ist. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung, die nicht isoliert vom Arbeitslosengeld an Hilfebedürftige ausbezahlt wird. Das Sozialgeld kann als eine Art finanzieller Zuschuss für Personen bzw. Familien angesehen werden, die unter bestimmten Einkommensgrenzen verdienen und daher einen Zuschuss benötigen, um ihren Lebensunterhalt und die Fixkosten decken zu können.

Mit dem Sozialgeld wird vor allem eine Unterstützung für minderjährige Personen gewährleistet, die bereits erwerbsfähig sind oder die in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Durch den finanziellen Zuschuss soll das finanzielle Auskommen gesichert werden und eine Grundsicherung geschaffen werden. Die Höhe der Auszahlung hängt von der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation der Personen ab, die das Sozialgeld beanspruchen. Je schwieriger sich die jeweilige Situation erweist bzw. je höher der Grundsicherungsbedarf ausfällt, umso höher wird auch die Vergütung für das Sozialgeld angesetzt.

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Anspruch auf Sozialgeld

Der Anspruch auf Sozialgeld ist genau geregelt. Anspruch auf Sozialgeld haben Personen, die keinem Erwerb nachgehen können und daher auch kein Arbeitslosengeld II beziehen können und außerdem in einer Bedarfsgemeinschaft mit einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen leben, der Leistungen nach SGB II bezieht. Außerdem dürfen die beantragenden Personen nicht schon Anspruch auf eine Grundsicherung im Alter sowie auch nicht bei Erwerbsminderung haben.

Besonders hervorgehoben werden beim Sozialgeld darüber hinaus auch Kinder und minderjährige Personen, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ebenfalls in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Handelt es sich um dauerhaft erwerbsunfähige Minderjährige, so kann das Sozialgeld bis zum 18. Lebensjahr bezogen werden. Nach Erreichen der Volljährigkeit gelten Personen als leistungsberechtigt, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben und darüber hinaus keinen Anspruch auf Grundsicherung haben. Somit werden durch das Sozialgeld vorwiegend Personen unterstützt, die keinem Erwerb nachgehen können oder in einer Gemeinschaft mit Personen leben, die nicht erwerbsfähig sind.

Höhe des Sozialgeldes

Entscheidend für die beantragenden Personen des Sozialgeldes ist selbstverständlich auch die ausbezahlte Höhe der finanziellen Unterstützung. Hierbei handelt es sich üblicherweise um eine monatliche Auszahlung des Sozialgeldes. Die jeweiligen Beträge werden dabei an die individuelle Person der berechtigen Personen angepasst. Somit unterscheidet sich der ausbezahlte Betrag vor allem auch nach dem Alter der Kinder. Mit steigendem Alter der bezugsberechtigten Kinder steigt auch der jeweilige Betrag, der als Sozialgeld ausbezahlt wird.

Die jeweiligen Beträge werden jährlich angepasst und ändern sich somit. Altersstufen gelten von 0-6 Jahre, von 6-13 Jahre sowie ab 14 Jahre. Eine weitere Staffelung gibt es für erwachsene Personen, die nicht erwerbsfähig sind und in einer Bedarfsgemeinschaft wohnen. Das Sozialgeld sieht darüber hinaus auch noch Vermögensfreibeträge vor. Dadurch ergibt sich auch ein wesentlicher Unterschied zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Einkommen der bezugsberechtigten Personen werden darüber hinaus angerechnet.

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