Ruhestandsplanung

Rente richtig planen

Wie hoch sind die Rentenansprüche im Alter? Welchen Lebensstandard kann ich mir in der Rente leisten? Diesen und anderen Fragen geht die Ruhestandsplanung nach. Nur bei ausreichender Vorsorge lässt sich Altersarmut vermeiden.

Warum ist die Ruhestandsplanung erforderlich?

Kennen Sie die Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie hoch sind meine Rentenansprüche?
  • Welche Lebenshaltungskosten kommen in der Rente auf mich zu?
  • Welchen Einfluss hat die Inflation (Geldentwertung) auf meine Rente?
  • Muss ich als Rentner Steuern zahlen?
  • Wie soll das Vermögen im Alter strukturiert sein?
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So komplex wie die Antworten ist auch die Ruhestandsplanung. Denn es handelt sich um eine ganzheitliche Betrachtung aller Finanzströme vom jetzigen Zeitpunkt bis zum Rentenalter. Da bei der Auswahl der geeigneten Altersvorsorge viele Instrumente zur Verfügung stehen, kann nur eine individuelle Betrachtung bei der Rentenplanung weiterhelfen.

Bereits vorhandenes (Immobilien-)Vermögen. Lebensversicherungen, Ansprüche aus betrieblichen und gesetzlichen Renten muss bei der Ruhestandsplanung berücksichtigt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die persönliche Risikoneigung. Wie sollen die Ziele im Alter erreicht werden und welches Risiko möchte der Anleger eingehen?

Wer ein gutes und sicheres Gefühl bei seiner Altersvorsorge erhalten möchte, benötigt ein individuelles Finanzkonzept. Nur so lässt sich das Risiko der Altersarmut vermeiden und eine sinnvolle Vorsorge aufbauen.

Informationen durch die Ruhestandsplanung

In einem ersten Schritt wird die finanzielle Ist-Situation erfasst. Damit wird der aktuelle Finanzstatus ermittelt und sämtliche bereits erworbenen Ansprüche sowie angespartes Geld berücksichtigt. Auch Immobilien und mögliche Erbschaften oder Schenkungen können bei der Ruhestandsplanung berücksichtigt werden. Zunächst geht also um ein realistisches Bild bezüglich der zukünftig zu erwartenden Rente.

In einem zweiten Schritt werden die Zahlen auf das Rentenalter hochgerechnet. Somit fließen Steuern, die Inflation und steigende Lebenshaltungskosten in den Zahlenwerk ein. Auch Wünsche in Sachen Immobilie, Auto, Reisen fließen in die Betrachtung mit ein. Auf diese Weise lässt sich der künftige Finanzbedarf ermitteln. Im Regelfall ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Ist- und Soll-Werten die Versorgungslücke. Zusätzlich Vorsorge ist also erforderlich, um die Ansprüche im Rentenalter auch zu decken.

In einer Ruhestandsplanung müssen jedoch weitere Szenarien berücksichtigt werden. So werden die finanziellen Konsequenzen eines vorzeitigen Todes des Ehepartners ebenso betrachtet wie die Möglichkeit des Pflegefalles. Die vielfältigen Fragestellungen und Betrachtungsweisen sorgen für die Komplexität der Vorsorgeplanung.

Beratung zum Ruhestand

Die Ruhestandsplanung erfordert eine umfassende Ausbildung des Beraters. Gleichzeitig ist die Unterstützung durch eine professionelle Software erforderlich. Angesichts der Vielfalt der Daten und Szenarien helfen modernen Analysetools bei der Berechnung der Rentenlücken.

Zusätzlich ist das Hinzuziehen von weiteren Experten förderlich. So sollten ein Steuerberater und/oder ein Rechtsanwalt/Notar für steuerliche Fragestellungen und Erbschaftsangelegenheiten mit ins Boot geholt werden.

Schlussendlich ist nur der unabhängige Berater in der Lage, die geeigneten Produkte für seinen Kunden herauszufiltern. Die Vielfalt der Versicherer, Banken und sonstigen Anbieter im Bereich der Geldanlage machen die Auswahl schwierig. Den notwendigen Überblick über die Möglichkeiten hat hier der unabhängige Finanzberater.

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