Risikolebensversicherung im Online Vergleich

Günstige Hinterbliebenenversicherung im Online Rechner

Risikolebensversicherungen bieten im Vergleich zur Kapitallebensversicherung eine günstige Möglichkeit, Kinder und Ehepartner abzusichern. Denn die Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall ist der ausschließliche Zweck dieser Police. Bei Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen eine feste Versicherungssumme. Leistungsunterschiede gibt es nur wenige, doch bei den Prämien lohnt ein Vergleich. Beitragsunterschiede von 100% und mehr sind keine Seltenheit.

Bei Hinterbliebenenversicherungen ist der Preis das wichtigste Auswahlkriterium. Denn die Versicherungsleistung besteht nur darin, dass der Tod abgesichert ist. Ein Sparvertrag ist mit der Todesfallversicherung nicht verknüpft.

Bei Tod kommt die vereinbarte Versicherungssumme zur Auszahlung an die in der Police aufgeführten Personen. Wer Kinder, Ehe- oder Lebenspartner, eine Hausfinanzierung oder einen anderen Kredit absichern möchte, fährt mit der Risikolebensversicherung am günstigsten.

Seit Einführung der Unisex-Tarife zahlen Frauen und Männer gleich hohen Beiträge. Wie teuer ein Vertrag ist, hängt vom Eintrittsalter, der versicherten Leistung, der Versicherungsdauer und dem Gesundheitszustand des Antragstellers ab.

Tipps für den Abschluss einer Risikolebensversicherung

  • Bedarf: Die Risikolebensversicherung ist sinnvoll, wenn Sie Ehe-/Lebenspartner oder Kinder absichern müssen. So sollten z.B. junge Familien, Alleinverdiener-Haushalte oder Familien, die einen Kredit laufen haben, einen Vertrag abschließen.
  • Absicherung: Die Höhe der Todesfallsumme sollte sich an bestehenden Darlehensverpflichtungen, den Lebenshaltungskosten und dem Einkommen orientieren. Als Faustformel gilt eine Versicherungssumme vom fünf- bis sechsfachen des Jahresbruttoeinkommens.
  • Wechsel: Durch die Umstellung auf Unisex-Tarife sparen vor allem junge Männer bei einem Wechsel des Anbieters. Je kürzer der Vertrag läuft und je jünger man ist, desto höher ist das Sparpotenzial. In jedem Fall sollten Sie die Tarife vergleichen.
  • Risikosportarten: Riskante Hobbys, z.B. Bergsteigen, Fallschirmspringen, Motorradfahren oder Tauchen, führen zu Zuschlägen. Bestimmte Versicherer bieten besonders günstige Tarife für Risikosportler.
  • Gesundheitsangaben: Achten Sie darauf, wahrheitsgemäße Angaben zu Ihrer Krankengeschichte und Risikosportarten vorzunehmen. Auch bei der Frage, ob man Nichtraucher ist, sollte man nicht flunkern. Andernfalls riskieren Sie den Versicherungsschutz.

Test & Testsieger von Stiftung Warentest

Finanztest 04/2010: "Schutz für Familien"

Das Verbrauchermagazin Finanztest hat die Tarife von 46 Anbietern untersucht und verglichen. Für junge und ältere Modellkunden (weiblich und männlich) wurden die Beiträge für eine Versicherungssumme von 150.000 bzw. 50.000 Euro und einer Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr berechnet. Zu den besten Tarifen zählen die Angebote von:

  • CosmosDirekt
  • KarstadtQuelle (Ergo Direkt)
  • Neckarmann
  • Ontos

Bei Fallschirmsportlern ragen die Tarife von KarstatdQuelle, Neckarmann und der Europa heraus. Für Motorradfahrer bieten Ontos, HUK24, KarstadtQuelle und Neckarmann günstige Angebote.

Risikolebensversicherung vergleichen

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Risikolebensversicherung Vergleich

Gibt es eine günstige Risikolebensversicherung für Motorrad-Fahrer und Biker?

Motorrad-Fahrer gelten in der Risikolebensversicherung als ein höheres Versicherungsrisiko. Schwere Unfälle mit tödlichem Ausgang sind leider keine Seltenheit. Aus diesem Grund ist der Abschluss einer Hinterbliebenenabsicherung zu empfehlen. Doch leider verlangen die meisten Versicherer für das höhere Unfallrisiko eine höhere Versicherungsprämie. Allerdings lohnt ein Vergleich der Versicherungsbedingungen. Denn nicht jeder Anbieter verlangt von Motorrad-Fahrern einen Prämienaufschlag. Ob der Versicherer Biker als erhöhtes Risiko einstuft, hängt z.B. davon ab, ob man an Wettkämpfen teilnimmt.

Wie funktioniert die Risikolebensversicherung?

Bei der Risikolebensversicherung können hohe Versicherungssummen zu geringen Beiträgen versichert werden. Es wird kein Kapital zur Altersvorsorge aufgebaut. Die monatlichen Beiträge dienen lediglich dazu, das Todesfallrisiko abzudecken.

Zunächst muss man eine Summe festlegen, die im Todesfall an die Hinterbliebenen oder den Kreditgeber ausgezahlt wird. Dabei können Sie je nach Bedarf fallende, steigende oder gleichbleibende Todesfallleistungen absichern.

Der Todesfall ist entsprechend der Versicherungsdauer versichert. Dafür ist eine monatliche Prämie fällig, die wahlweise auch als Jahresbeitrag entrichtet werden kann.

Die Arten der Risikolebensversicherung im Vergleich

Bei der Risikolebensversicherung können Sie wählen: Klassische oder verbundene Risikolebensversicherung. Im Regelfall wird die klassische Variante gewählt. Dabei sichert der Versicherungsnehmer seine Hinterbliebenen ab.

Bei der verbundenen Risikolebensversicherung gibt es mehrere versicherte Personen. Die versicherte Todesfallleistung wird lediglich beim Tod einer versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Die Risiko-Lebensversicherung auf verbundene Leben dient der gegenseitigen Absicherung wirtschaftlich voneinander abhängiger Personen (z. B. Geschäftspartner, Paare).

Auch bei dieser Variante können steigende, fallende oder gleich bleibende Versicherungssummen vereinbart werden.

Wovon hängt der Beitrag zur Risikolebensversicherung ab?

Der Beitrag zur Risikolebensversicherung hängt vom

  • Eintrittalter,
  • Gesundheitszustand,
  • Versicherungsdauer und
  • Versicherungssumme ab.

Teilweise werden auch aufgrund bestimmter Berufs- und/oder Freizeitrisiken Risikozuschläge erhoben.

Für die Versicherung wird ein Brutto- und ein Nettobeitrag ausgewiesen. Der Nettobeitrag ist der vom Versicherungsnehmer zu zahlende Beitrag. Dieser Betrag ist der um die Überschüsse verminderte Bruttobeitrag. Bei geringeren Kosten- oder Zinsüberschüssen kann der Versicherer den Nettobeitrag bis auf den Bruttobeitrag anheben. 

Was muss man bei der Risikolebensversicherung beachten?

Die Versicherungssumme sollte ausreichend bemessen sein. Die Höhe der Versicherungssumme hängt vom Einkommen, der Familiensituation und der finanziellen Situation ab.

Familien mit Kleinkindern sollten daher das Vier- bis Fünffache des Jahresnettoeinkommens absichern. Sind die Kinder bereits älter oder schon aus dem Haus, genügt das Dreifache des Jahreseinkommens. Der Versicherungsschutz sollte mindestens bis zum 18. Lebensjahr des Kindes bzw. bis zur Tilgung eines Kredites festgelegt werden.

Wer ein ausreichendes Vermögen bereits früher angespart hat, kann die Risikolebensversicherung jederzeit zum Ende des Versicherungsjahrs kündigen. Meist kommt in diesem Fall ein Rückkaufswert zur Auszahlung. Bei der Risikolebensversicherung wird nämlich eine Altersrückstellung gebildet, um die höheren Sterbefälle im Alter zu berücksichtigen. Im Falle einer Kündigung kommt diese zur Auszahlung.

Häufige Fragen zur Hinterbliebenenversicherung (FAQ):

Gibt es eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung?

Nein, dies ist seit März 2010 in Deutschland nicht mehr erlaubt. Jeder, der den Todesfall absichern möchte, muss Angaben zu seinen Vorerkrankungen machen. Bei hohen Versicherungssummen (in der Regel ab 350.000 Euro) muss zusätzlich eine Untersuchung durch den Hausarzt durchgeführt werden. Falsche Antworten auf die Gesundheitsfragen im Antrag gefährden übrigens den Versicherungsschutz.

In welchen Fällen zahlt die Risikolebensversicherung nicht?

Die Versicherungssumme bei der Risikolebensversicherung kommt bei Tod der versicherten Person zur Auszahlung. Allerdings gibt es Ausnahmeregelungen, z.B. wenn man sich in einem Krisen- oder Kriegsgebiet aufhält. Das Todesfallrisiko ist hier deutlich höher, so dass kein Versicherungsschutz besteht.

Dies gilt auch bei Tod als Folge eines Selbstmords. Einige Tarife sehen eine Leistung vor, wenn der Freitod frühestens drei Jahre nach Vertragsbeginn eintritt. Im Regelfall ist der Suizid jedoch vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Zudem besteht kein Schutz, wenn man bei Antragstellung unwahre Angaben zum Gesundheitszustand, Raucherstatus oder gefährlichen Freizeitsportarten macht. Im Versicherungsfall prüft der Anbieter die im Antrag gemachten Angaben. Stellt sich heraus, dass man die Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hat, kann der Versicherer die Zahlung verweigern.

Können die Beiträge von der Steuer abgesetzt werden?

Die Beiträge für die Risikolebensversicherung können in der Steuererklärung als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Gemäß § 10 EStG zählen sie zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen.

Vorsicht bei Auszahlung der Versicherungssumme bei Tod der versicherten Person: Es kann Erbschaftssteuer anfallen, die je nach Summe und Steuerklasse schnell einige tausend Euro ausmachen können. Dies betrifft vor allem Enkel, Lebenspartner oder sonstige Personen, für die nur geringe Freibeträge gelten. Unser Tipp: Schließen Sie einen "Überkreuzvertrag" ab, also z.B. wenn sich Ihr Partner absichern will, sollten Sie für Ihren Partner, der versicherte Person ist, einen Vertrag abschließen. In dieser Konstellation fallen keine Erbschaftssteuern an.

Wann muss ich den Rauchertarif abschließen?

Dies ist in den Bedingungen des Versicherers geregelt. Grundsätzlich zählen Sie zu den Rauchern, wenn sie innerhalb der letzten 12 bzw. 24 Monate vor Vertragsunterzeichnung aktiv Tabakwaren (z.B. Zigaretten, Zigarren) konsumiert haben. Achten Sie auf wahrheitsgemäße Angaben im Antrag, der Versicherer kommt Ihnen in jedem Fall auf die Schliche, wenn Sie tricksen.

Was bedeutet die Nachversicherungsgarantie?

Junge Kunden benötigen in der Regel nur einen geringen Todesfallschutz. Kommen Haus und Kinder hinzu, erhöht sich jedoch der Absicherungsbedarf. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn der Vertrag eine Nachversicherungsgarantie bietet. Die Versicherungssumme kann z.B. nach der Heirat oder der Geburt eines Kindes innerhalb von sechs Monaten ohne erneute Gesundheitsprüfung heraufgesetzt werden.

Einige Gesellschaften bieten den Ausbau des Versicherungsschutzes auch bei signifikanten Einkommenserhöhungen, der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit oder einer Immobilienfinanzierung an. Die Nachversicherungsgarantie gilt jedoch nur bis zu einem festgelegten Alter (z.B. 45 Jahre) und bis zu einer bestimmten Summe (z.B. 300.000 Euro).

Vorteil der Höherversicherung: Der Vertrag kann flexibel den Lebensumständen angepasst werden und es ist keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig.

Was ist der Unterschied zur Kapitallebensversicherung?

Bei der Risikolebensversicherung gibt es keine Sparleistung. Da lediglich des Todesfallrisiko versichert ist, ist der Beitrag weitaus geringer als bei der Kapitallebensversicherung. Zum Laufzeitende erfolgt daher keine Auszahlung. Nur im Todesfall wird an die im Versicherungsschein aufgeführten Hinterbliebenen die fest vereinbarte Summe ausgezahlt.

Es ist sinnvoll den preisgünstigen Schutz der Risikolebensversicherung und eine separaten Altersvorsorge mit der privaten Rentenversicherung zu kombinieren.

Wie lange sollte die Laufzeit der Risikolebensversicherung sein?

Dies hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Wenn Sie ausschließlich Ihre Angehörigen absichern möchten, sollten Sie überlegen, wie lange Ihr Ehe- oder Lebenspartner bzw. Ihre Kinder die finanzielle Unterstützung benötigen, falls Sie versterben. Zu empfehlen ist eine Versicherungslaufzeit bis zum Abschluss der Ausbildung oder des Studiums der Kinder.

Im Falle der Absicherung eines Darlehens sollte sich die Laufzeit der Risikolebensversicherung an der Restlaufzeit des Kredits ausrichten. Optimal sind Tarife mit einer fallenden Versicherungssumme, die sich an der Tilgungsrate für das Darlehen orientiert.

Worauf muss ich bei der Kündigung achten?

Die Kündigungsfrist liegt - wie bei anderen Versicherungen auch - bei drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. Bei monatlicher Zahlungsweise ist die Kündigung sogar mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Bezahlzeitraums möglich.

Das Kündigungsschreiben sollte zur Sicherheit immer per Einschreiben mit Rückschein an die Gesellschaft geschickt werden. Durch den Rückschein haben Sie eine schriftliche Bestätigung in der Hand, dass das Schreiben beim Versicherer fristgerecht eingegangen ist.

Vor einer Kündigung sollten Sie jedoch die Vertragsoptionen prüfen: Bietet der Versicherer möglicherweise die zeitlich befristete Aussetzung der Beitragszahlung an?