Beratung zur Riester Rente

Unabhängige Informationen und Tipps

Zahlreiche Banken, Versicherungen und Fondsanbieter stehen bei der Altersvorsorge im Wettbewerb. Wer sich für ein geeignetes Produkt und einen renditestarken Tarif entscheiden möchte, sollte sich Informationen mit einer Beratung zur Riester-Rente einholen.

Beratung zur Riester-Rente sinnvoll

Der Gesetzgeber hat die Förderkriterien zur Riester-Rente gesetzlich geregelt. Allerdings ist es für den Laien oftmals scher zu beurteilen, welche Form der Riester-Förderung die richtige ist. Neben den klassischen Rentenversicherungen stehen Riester-Fondssparpläne oder die Eigenheimrente zur Auswahl. Eine kompetente Beratung verschafft Ihnen den Überblick über die Varianten und zeigt Ihnen den Weg zum Erhalt der Förderung auf.

Damit Sie aus dem Beratungsgespräch die relevanten Informationen herausnehmen, sollten Sie sich gut vorbereiten. Daher ist es hilfreich, wenn Sie sich im Vorfeld ein paar Fragen notieren, die geklärt werden sollen:

  • Wie hoch ist mein gesetzlicher Rentenanspruch?
  • Wann kann ich in Rente gehen?
  • Welche staatlich geförderten Produkte gibt es?
  • Wie hoch ist die Riester-Förderung?

Für den Beratungstermin sollten Sie daher den aktuellen Rentenbescheid des Versorgungsträgers, die betrieblichen Rentenansprüche und die bestehenden privaten Verträge mitnehmen. Erst wenn geklärt ist, wie hoch die Versorgungslücke ist, lässt sich der optimale Riester-Vertrag einrichten.

In der Beratung sollte in einem weiteren Schritt Ihre persönliche Förderung ermittelt werden. Neben den Zulagen können die Beiträge zur Riester-Rente als Sonderausgaben in der Steuererklärung berücksichtigt werden. Damit reduziert sich die Steuerlast. Für die Zulagenförderung muss der sogenannte Mindesteigenbeitrag ermittelt werden. Dieser wird aus dem Bruttovorjahreseinkommen berechnet.

Beratung zur Riester-Rente führt zum geeigneten Vertrag

Angesichts der Vielfalt der Anbieter und Tarife verschafft eine unabhängige Beratung zur Riester-Rente einen Überblick. Bei der Auswahl des geeigneten Anbieters sollten stets die individuellen Bedürfnisse des Anlegers beachtet werden. Dazu zählen z.B.

  • Risikoneigung: Wer keine Wertschwankungen in Kauf nehmen möchte, sollte einen klassische Rentenversicherung wählen.
  • Alter und Familienstand: Vom Alter und der Familiensituation hängt die Sicherheit bei der Vorsorge ab.
  • Produktwahl: Fonds- und Banksparpläne, Wohn-Riester und Rentenversicherungen - Anleger haben die Qual der Wahl.
  • Förderquote: Wie hoch sind die Zulagen und welche Steuerermäßigungen sind möglich?

Ihre Wünsche sollten bei der Beratung schriftlich in einem Beratungsprotokoll festgehalten werden. So lässt sich auch nach Jahren noch nachvollziehen, warum Sie sich für ein bestimmtes Produkt entschieden haben.

Die Riester-Förderung im Kurz-Überblick

Für zertifizierte Riester-Vorsorgeverträge gewährt der Staat eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro sowie Kinderzulagen von 185 bis 300 Euro je Kind. Zusätzlich gilt für die Beitragszahlung eine Steuerfreiheit bis 2.100 Euro pro Jahr. Berufseinsteiger erhalten bei Abschluss bis zum 25. Lebensjahr einmalig 200 Euro als Extrapämie. Jeder Riester-Vertrag basiert auf freiwilligen Sparvorgängen. Wer die Förderung nicht mehr in Anspruch nehmen möchte oder finanziell etwas kürzer treten möchte, kann die Beitragszahlung jederzeit stoppen.

Die Beitragszahlung kann bis zu einem Betrag von 2.100 Euro durch Zuzahlungen aufgestockt werden. Wer die monatlichen Verpflichtungen gering halten möchte, startet mit eine minimalen Beitragszahlung und leistet kurz vor dem Jahresende eine einmalige Sonderzahlung. Vorteil: Die monatliche Belastung ist überschaubar und die Förderung wird trotzdem komplett genutzt.

Das angesparte Vermögen ist vor der Verwertung bei Bezug von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) geschützt. Damit dient das Riester-Kapital ausschließlich der Altersvorsorge.

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