Rendite

Die Rendite für Geldanlagen

Die Höhe der Rendite ist von verschiedenen Einflussfaktoren abhängig. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Größen vor und sagen Ihnen, was Sie bei der Auswahl einer Anlage beachten sollten.

Grundlagen zur Rendite

Der Begriff Rendite ist die allgemeine Bezeichnung für die Vermehrung von Kapital, bei dem das Verhältnis zwischen dem eingesetzten und dem ausgezahlten Kapital in Relation gesetzt und in Prozent ausgedrückt wird.

Für die Berechnung des Wertes wird dabei die Wertveränderung unter Berücksichtigung des Anlagezeitraums durch den Anschaffungswert dividiert und anschließend mit dem Faktor 100 multipliziert.

Diese Berechnung ist jedoch nicht immer notwendig, da es in Abhängigkeit von der Anlageform möglich ist, dass die Renditehöhe bereits zu Beginn feststeht. Als ein typisches Beispiel für eine solche Anlage mit einer bereits fest stehende Rendite in Form einer vertraglich vereinbarten Verzinsung sind Bundesschatzbriefe, Staats- sowie Unternehmensanleihen mit einer zumeist fest geschriebenen Laufzeit aber auch flexible Formen der Geldanlagen wie zum Beispiel das Tagesgeldkonto zu nennen.

Neben diesen fest verzinsten Formen der Geldanlagen gibt es aber auch viele Anlageformen, bei denen die Renditehöhe variiert und direkt vom wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens abhängig ist. Als ein typisches Beispiel hierfür ist der Handel mit Wertpapieren zu nennen. Bei diesem ändern sich der Wert einer Aktie und somit auch die Höhe des Gewinns täglich.

Einflussfaktoren auf die Höhe der Rendite

Jeder Anleger verfolgt das Ziel, mit seinem angelegten Geld eine möglichst hohe Verzinsung beziehungsweise einen großen Gewinn zu erzielen. Aus diesem Grund lohnt sich für jeden Anleger ein Vergleich einzelner Anlagen.

Dieser Vergleich gestaltet sich jedoch nicht immer so einfach, da verschiedene Einflussfaktoren die Höhe der erzielbaren Rendite beeinflussen. Als Beispiele für solche Einflussfaktoren sind folgende Größen zu nennen:

  • Zinsniveau,
  • Konjunkturerwartungen,
  • Entwicklung auf dem Aktienmarkt,
  • Bonität eines Unternehmens.


Wie bereits erwähnt, ist es möglich, dass die Renditehöhe bereits zu Beginn feststeht. In solchen Fällen ist der angebotene Zinssatz nicht nur vom aktuellen Zinsniveau, sondern auch vom Risiko einer Investition abhängig.

So ist es beispielsweise üblich, dass die angebotene Verzinsung bei einer Unternehmensanleihe höher als bei einer Staatsanleihe ausfällt. Ein Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass Gefahr des Zahlungsausfalls bei einem Unternehmen im Vergleich zu einem Staat in der Regel höher und somit auch das Risiko des Anlegers größer ist. Dieses höhere Risiko spiegelt sich in der höheren Verzinsung wieder, die im Vergleich zu einlagegesicherten Anlagen zum Teil sogar ein Vielfaches betragen kann.

Rendite - Auswahl einer Anlage

Obwohl alle Anleger bei der Auswahl ihrer Anlage das Ziel verfolgen, eine möglichst hohe Rendite zu erhalten, gibt es grundsätzlich nicht eine bestimmte Anlageform, die für alle Anleger am besten geeignet ist. Die Hauptursache hierfür liegt unter anderem in der unterschiedlichen Risikobereitschaft der Anleger. Aus diesem Grund sollte jeder Anleger selbst entscheiden, welches Risiko er bei seiner Geldanlage eingehen möchte und anschließend die möglichen Alternativen vergleichen.

Dabei empfiehlt sich für konservative Anleger, die über ihr angespartes Kapital zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügen möchten, ein Vergleich von festverzinslichen Geldanlagen. Hierbei können beispielsweise festverzinslichen Geldanlagen in Form einer Staatsanleihe oder eines einlagegesicherten Tagesgeldkontos bei einem Vergleich mit einbezogen werden. Im Gegensatz dazu können sich risikobewusste Anleger ebenso für ein Aktienportfolio entscheiden. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass eine Anlage in Aktien nur dann sinnvoll ist, wenn das eingesetzte Kapital über längere Zeit zur Verfügung steht. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass der Aktienmarkt großen Schwankungen unterworfen ist und somit eine hohe Rendite zu einem bestimmten Termin nicht garantiert werden kann.

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