Produktinformationsblatt

Sicherheit durch das Produktinformationsblatt

Dank des Produktinformationsblattes lassen sich Finanzprodukte objektiv bewerten. Das Informationsblatt weist alle wichtigen Informationen zum Finanzprodukt auf und schützt den Anleger vor Fehlinformation.

Sicherheit durch das Produktinformationsblatt

Dank des Produktinformationsblattes lassen sich Finanzprodukte objektiv bewerten. Das Informationsblatt weist alle wichtigen Informationen zum Finanzprodukt auf und schützt den Anleger vor Fehlinformation.

Produktinformationsblatt als Orientierung bei der Finanzberatung

Beim Erwerb von Finanzprodukten hat der Anleger selbst häufig nur wenige Möglichkeiten, sich genau über ein Finanzprodukt mit seinen Vorteilen und Risiken zu informieren. Auch vonseiten der Finanzberater wird der Anleger dabei häufig nur unzureichend informiert. Eine Hilfestellung soll dem Kunden das Produktinformationsblatt bieten. Dieses Informationsblatt erhält der Anleger vor der Zeichnung von Wertpapieren oder Kapitalsparplänen. Der Kunde kann sich mit den darauf genannten Informationen über das jeweilige Finanzprodukt erkundigen.

Auch für den Finanzberater stellt das Informationsblatt ein wichtiges Mittel dar, um die Finanzberatung zu begleiten und den Kunden zu informieren. Durch die auf dem Blatt genannten Daten kann das jeweilige Produkt noch einmal anschaulicher erklärt und vermittelt werden. Darüber hinaus soll der Kunde dadurch eine Möglichkeit erhalten, um sich sowohl über die Vorteile, als auch über die Risiken des jeweiligen Produktes informieren zu können. Außerdem sind auf dem Produktinformationsblatt auch die Kosten zu finden, die mit der Kapitalanlage verbunden sind. Dadurch weiß der Kunde genau, welche Kosten auf ihn zukommen und kann dies als Beurt

Werbefreies Produktinformationsblatt

Das Produktinformationsblatt ist nicht mit dem Prospekt für das Finanzprodukt zu verwechseln. Zwar kann der Kunde auch noch weitere Informationsblätter und Prospekte vom Finanzberater erhalten, jedoch ist es wesentlich, dass das Produktinformationsblatt an den Kunden überreicht wird. Denn für dieses gelten spezielle Regelungen. Denn der Gesetzgeber möchte den Anleger damit schützen und ihm die Möglichkeit geben, sich objektiv über das Produkt zu informieren. Daher dürfen sich auf dem Informationsblatt auch keine klassischen Werbeinhalte befinden, sondern lediglich sachliche Angaben zum Finanzprodukt.

Außerdem müssen sich verschiedene Daten auf dem Informationsblatt befinden. Dazu gehören die Art und Funktionsweise des Finanzproduktes, sowie auch die möglichen Risiken, die damit verbunden sein können. Weitere Angaben müssen auch zur den zu erwartenden Erträgen und zur Kapitalrückzahlung gemacht werden können. Ebenso muss der Kunde über die Kosten aufgeklärt werden, die auf ihn zukommen. Das Produktinformationsblatt muss diese Daten auf nicht mehr als zwei DIN A4 Blättern zusammenfassen und dem Kunden somit rasch und einfach einen Überblick verschaffen. Somit müssen die Informationen auch in einfach verständlicher Sprache geschrieben sein und es dürfen keine wesentlichen Daten verschleiert werden.

Anlegerschutz durch das Produktinformationsblatt

Das Produktinformationsblatt ist von Gesetz her vorgesehen, um den Anleger zu schützen. Hierbei soll der Anleger vor allem darin abgesichert werden, dass ihm falsche Informationen übermittelt werden oder aber Informationen vorenthalten werden. Vor allem aber soll der Kunde durch das Produktinformationsblatt eine Handhabe haben, um sich einen guten und richtigen Überblick über die Vorteile und Nachteile des Produktes machen zu können. Der Kunde soll sich darüber im Klaren sein, dass mit der Anlageform auch Gefahren und Risiken verbunden sein können. Darüber hinaus sind die Finanzgesellschaften und Finanzvermittler an die Prospekthaftung gebunden.

Daten, die auf dem Produktinformationsblatt aufscheinen, müssen somit auch nachvollzogen werden können. Entspricht das Produkt, in das der Anleger investiert, deutlich nicht den Daten, die auf dem Produktinformationsblatt genannt werden, so kann der jeweilige Vermittler bzw. Anbieter zur Rechenschaft gezogen werden. Somit wird der Verbraucher durch diese gesetzliche Regelung umfassend geschützt und soll die Möglichkeit erhalten, sich mit den Details zum jeweiligen Finanzprodukt ausreichend vertraut zu machen, bevor eine Entscheidung getroffen wird, die mitunter jahrelange Folgen hat.

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