Stiftung Warentest zur privaten Krankenversicherung

Angebote zur PKV

Die private Krankenversicherung lockt gesetzlich Versicherte mit günstigen Prämien. Angesichts von mehreren Tausend Tarifen kann man leicht den Überblick verlieren. Hilfestellung will die Stiftung Warentest mit einem Angebotsvergleich zur PKV bieten.

Überblick durch Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest bietet seit Jahrzehnten Testberichte zu den verschiedensten Produkten und Dienstleistungen. Die private Krankenversicherung zählt ebenfalls zu den Testbereichen der Verbraucherschützer. Die Organisation möchte dem Verbraucher einen Überblick über die günstigsten Anbieter und die versicherbaren Leistungen geben.

Vor allem für gesetzlich Krankenversicherte bietet die Gegenüberstellung der Leistungen die Möglichkeit, die GKV mit der PKV zu vergleichen. Daneben beabsichtigt die Stiftung Warentest mit der PKV-Analyse, preisgünstigere Alternativen für bereits privat Krankenversicherte darzustellen.

Oftmals werden langjährig Versicherten die neuen (und oftmals kostengünstigeren) Tarife des Versicherers nicht aktiv angeboten. Dabei sind durch eine Tarifumstellung Ersparnisse in einer Größenordnung von bis zu 100 EUR im Monat möglich. Eine Überprüfung des Krankenversicherungsschutzes lohnt sich also nicht nur für Kassenpatienten, sondern auch für privat Versicherte.

Was testet die Stiftung Warentest im Rahmen der PKV-Analyse?

Laut eigener Aussage ermitteln die Verbraucherschützer aus Berlin folgendes: "Die Stiftung Warentest ermittelt die für Sie günstigen Anbieter zur privaten Krankenversicherung." Im Vordergrund steht also eher das aktuelle Preis-Leistungsverhältnis, welches im Test mit 70 Prozent in die Bewertung einfließt. Die Beitragsstabilität wird mit lediglich 30 Prozent berücksichtigt.

Im Rahmen der Analyse werden die gewünschten Leistungen in der privaten Krankenversicherung erfragt. Dabei geht u.a. um folgende Bestandteile:

  • Selbstbeteiligung,
  • Erstattung für ambulante Behandlungen,
  • Stationäre Leistungen,
  • Zahnleistungen,
  • Krankentagegeld.

Die einzelnen Bereiche werden mit verschiedenen Leistungsbeispielen unterteilt. Der Interessent muss dann die Angaben machen, ob die dargestellten Leistungen "Unwichtig", "Wichtig" oder "Sehr wichtig" für ihn sind. Zu beachten ist, dass es sich um keine abschließende Auflistung aller in Frage kommenden Leistungsparameter handelt. So werden z.B. die Arzthonorare im ambulanten und Zahnbereich im Rahmen der PKV-Analyse nicht abgefragt. Auch bezüglich einer privaten Pflegezusatzversicherung erfolgt keine Nachfrage.

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Was ist beim Testergebnis für die private Krankenversicherung noch zu beachten?

Der Interessent erhält im Rahmen der PKV-Analyse der Stiftung Warentest keine Aufstellung über die Beitragserhöhungen in der Vergangenheit oder Ergebnisse zu Testberichten anderer Institutionen. Es werden lediglich auf Basis der angegebenen Leistungswünsche und der persönlichen Daten die aktuell günstigen Anbieter ermittelt.

Im zweiten Teil der Analyse erhält der Kunde die Aufteilung des Beitrags auf die verschiedenen Leistungsbereiche sowie die Beschreibung der Tarifleistungen. Im Ergebnis handelt es sich um ein reines Produktrating.

Unternehmensrelevante Details wie Nettoverzinsung, Rückstellungsquoten oder Kostensätze fließen nicht in die Betrachtung mit ein. Daher sollte man neben dem Testergebnis der Stiftung Warentest weitere Analysehäuser für die Bewertung einer privaten Krankenversicherung einbeziehen. Aus diesem Grund empfehlen wir die kostenlose und unabhängige Beratung durch unsere PKV-Experten, die sämtliche Faktoren bei der Bewertung berücksichtigen. Fordern Sie Ihr Angebote unter private Krankenversicherung Rechner an.

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