Morgen & Morgen für die private Krankenversicherung
Rating zur Beitragsstabilität
Analyse durch Morgen & Morgen
Das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen testet seit Jahren die private Krankenversicherung. Bei dem Beitragsstabilitäts-Rating werden dabei die Neugeschäftsprämien der Unternehmen in den Bereichen "Ambulant", "Stationär" und "Zahn" untersucht. Maßgeblich ist die Entwicklung der Beiträge in den letzten zehn Jahren.
Um die Beitragsstabilität einer möglichst großen Kundengruppe zu untersuchen, werden die Beiträge für Kunden mit einem Eintrittsalter zwischen 21 und 50 Jahren herangezogen. Da jede PKV-Gesellschaft mehrere Tarifkombinationen anbietet, werden die Beiträge aller möglichen Tarifvarianten in die Betrachtung einbezogen. Auf diese Weise werden auch Tarife berücksichtigt, die von einer Gesellschaft im Neugeschäft nicht mehr aktiv beworben werden.
Die Rangfolge der Versicherer für das Morgen & Morgen-Rating private Krankenversicherung erfolgt mit einem Stern-Bewertungssystem. Die beitragsstabilsten Tarife erhalten fünf Sterne, die schwächsten Tarife erhalten lediglich einen Stern. Nach Ansicht der Tester muss ein empfehlenswerter Tarif mindestens vier Sterne im Rating erzielen.
Beitragsstabilität und M&M-Rating
Die Messung der Beitragsstabilität ist für Neukunden der privaten Krankenversicherung ein zentrales Kriterium bei der Auswahl eines Versicherers. Da der Anbieterwechsel meist Verluste mit sich bringt, ist es sinnvoll, bei der Auswahl neben den Tarifleistungen auch auf die Steigerungen der Beiträge in den letzten Jahren zu achten. Genau dafür gibt es das M&M-Rating für die Beitragsstabilität. Wie das Analysehaus aus eigenen Berechnungen ermittelt, mussten allein Männer in den letzten mit durchschnittlichen Prämienerhöhungen von 5,6 Prozent pro Jahr leben. Für Frauen wurde ein Erhöhungssatz von im Schnitt 4,2 Prozent im Jahr ermittelt.
Wichtig ist jedoch, dass die Werte je nach Tarif und Geschlecht deutlich darüber aber auch darunter liegen können. So gibt es Anpassungen von gerade einmal 0,71 Prozent bis 11,6 Prozent pro Jahr - beim gleichen PKV-Unternehmen. Dies bedeutet, dass es bei der Auswahl sehr genau auf den einzelnen Tarif ankommt.
Problematisch sind die Beitragsanpassungen vor allem für ältere Versicherte. Denn dieser Personenkreis kann den Versicherer nur mit großen Verlusten wechseln. Einzige sinnvolle Möglichkeit ist der Tarifwechsel innerhalb der eigenen privaten Krankenversicherung. Nur muss man dann möglicherweise Leistungseinbußen in Kauf nehmen. Auch künftig dürfte der Beitragsstabilität bei den PKV-Gesellschaften eine größere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn aufgrund der gesetzlichen Vorgaben, der längeren Lebenserwartung und des zunehmenden Kostendrucks werden die Versicherer ohne Beitragserhöhungen nicht auskommen.
Morgen & Morgen-Beitragsstabilitäts-Rating zur PKV
Das Beitragsstabilitäts-Rating von Morgen & Morgen gibt eine Auskunft über die Entwicklung der Beiträge in den letzten zehn Jahren. Wer beim Rating vier oder fünf Sterne erreicht, zählt zu den empfehlenswerten privaten Krankenversicherern. Neben der Beitragsentwicklung nimmt Morgen & Morgen auch die Bilanzen der Unternehmen unter die Lupe. So lässt sich erkennen, ob ein Versicherer finanziell solide aufgestellt ist und über ausreichend Reserven für die Abmilderung von Beitragserhöhungen verfügt.
Welche privaten Krankenversicherungen schneiden beim M&M-Rating nun am besten ab? Zu den Testsiegern zählen:
- Provinzial,
- HanseMerkur,
- DEVK,
- Inter,
- DKV.
Ganz unten landen in der Aufstellung folgende Versicherer:
- PAX-Familienfürsorge,
- Mannheimer,
- Continentale,
- Central,
- Universa.
