Private Krankenversicherung Beitragsentwicklung

Prämien in der PKV

Wie ist die Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung? Steigen die PKV-Beiträge jedes Jahr an? Wir zeigen Ihnen, wie sich die Beiträge in der PKV entwickeln und welche Faktoren die Prämien beeinflussen. Kostenlose Vergleichsangebote erhalten Sie über das Formular Private Krankenversicherung Vergleich.

Die PKV sieht sich stets der Kritik ausgesetzt, im Alter hohe Beitragssteigerungen aufzuweisen. Nur in jungen Jahren sei die private Krankenversicherung bezahlbar. Wer sich jedoch für einen soliden Versicherer entscheidet, hat langfristig bezahlbare Beiträge. Angenehmer Nebeneffekt: Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse ergibt sich eine Beitragsersparnis.

Warum die Krankenversicherung teurer wird

Die Kosten für Medikamente, die ärztlichen Behandlungen und Krankenhausaufenthalte steigen unaufhaltsam. Dies ist auch die Folge des medizinischen Fortschritts. Die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sind von diesen Kostensteigerungen im gleichen Maße betroffen. Im Gegensatz zur GKV kann die PKV keine Leistungskürzungen vornehmen. Die versicherten Leistungen sind dauerhaft vertraglich garantiert.

Die Beitragsentwicklung in der PKV hängt jedoch auch von anderen Faktoren ab. Dazu zählen:

  • Verzinsung am Kapitalmarkt,
  • Veränderung des Neugeschäfts,
  • Veränderung der Stornoquote.
  • Gesetzliche Eingriffe.

Beitragsentwicklung in der PKV

Auch die Beiträge für die private Krankenversicherung werden angehoben. Schuld sind die steigenden Gesundheitskosten sowie die höhere Erwartungshaltung von Privatversicherten. Allerdings werden in der PKV Altersrückstellungen für das Alter gebildet. Jeder Versicherte zahlt einen höheren Beitrag, als tatsächlich an Gesundheitskosten entstehen. Das so angesammelte Kapital wird vom Versicherer verzinslich angelegt. Ab dem 65. Lebensjahr werden die Rückstellungen aufgelöst und die Beitragssteigerungen aufzufangen.

Allein durch das Älterwerden dürfen die PKV-Beiträge nicht angehoben werden. Somit ist für die Beitragsentwicklung entscheidend, wie viel Prozent vom monatlichen Beitrag der Versicherer zurücklegen kann und welcher Zins auf dem Kapitalmarkt erwirtschaftet wird.

Maßnahmen zur Beitragsreduktion

Versicherte sind in der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen nicht schutzlos ausgeliefert. Die privaten Krankenversicherer bieten verschiedene Möglichkeiten an, den Beitrag im Rentenalter zu senken. Durch den Verzicht auf bestimmte Leistungen (z.B. Entfall der Chefarztbehandlung) lässt sich die Prämie deutlich reduzieren. Der gleiche Effekt tritt ein, wenn man die Selbstbeteiligung erhöht.

Für Personen über 65 hat der Gesetzgeber den Standardtarif eingeführt. Er beinhaltet die gesetzlichen Leistungen und darf nicht teurer als die gesetzliche Krankenkasse sein. Durch die volle Anrechnung der angesammelten Rückstellungen vermindert der Beitrag.

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