Private Krankenversicherung Angestellte
PKV-Vergleich
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Die private Krankenversicherung (PKV) bietet für Angestellte individuelle Leistungen mit Beitragsersparnis. Für Angestellte, die mehr als 48.600 EUR im Jahr verdienen, ist die private Krankenversicherung eine Alternative. Alle Informationen zur PKV mit PKV-Vergleich.
Die private Krankenversicherung (PKV) kann für Besserverdienende eine Alternative zu den gesetzlichen Krankenkassen darstellen. Neben höheren Leistungen, die individuell gestaltet werden können, zahlen Angestellte meist einen geringeren Beitrag für die private Krankenversicherung.
Die Beiträge in der PKV werden nicht prozentual vom Einkommen erhoben, sondern hängen vom Alter, dem Geschlecht, Gesundheitszustand und dem versicherten Tarif ab.
Für Angestellte bietet die private Krankenversicherung höhere Leistungen zu einem geringeren Beitrag als in der GKV. Der Arbeitgeber zahlt grundsätzlich die Hälfte der Kosten für die private Krankenversicherung.
Zudem sorgen Altersrückstellungen und spezielle Beitragsvorsorgeprogramme dafür, dass die PKV auch im Alter bezahlbar bleibt.
Wann können Angestellte in die private Krankenversicherung wechseln?
Für Angestellte gelten für den Wechsel in dir private Krankenversicherung (PKV) andere Regeln als für Selbständige oder Beamte. Für abhängig Beschäftigte hat der Gesetzgeber die sogenannte Versicherungspflichtgrenze eingeführt. Dies ist die Einkommensgrenze, ab der man sich in der PKV versichern kann.
Seit dem 2. Februar 2007 müssen Angestellte drei Jahre hintereinander über der Versicherungspflichtgrenze für einen Wechsel in die private Krankenversicherung verdient haben. Sie liegt in 2009 bei 48.600 Euro pro Jahr.
Neben den Einkommensverhältnissen spielt natürlich auch der Gesundheitszustand eine Rolle. Die private Krankenversicherung kann bei Vorerkrankungen Zuschläge verlangen oder sogar den Versicherungsschutz ganz ablehnen. Ausnahmen bestehen für den Basistarif.
Welchen Beitrag zahlen Angestellte in der PKV?
Der Beitrag für Angestellte in der PKV hängt von folgenden Faktoen ab:
- Alter,
- Geschlecht,
- Gesundheitszustand,
- Tarif.
Grundsätzlich gilt, je früher man zur PKV wechselt, desto günstiger ist der Beitrag. Je umfassender der gewählte Versicherungsschutz, desto höher ist auch der Beitrag.
Zusätzlich zu den Krankheitskostentarifen können Angestellte auch einen Tarif zur Beitragsvorsorge abschließen, um die Beiträge im Rentenalter zu reduzieren. Vorteil dabei ist, dass sich sogar der Arbeitgeber an den Kosten für diesen Tarif beteiligt.
Die Beiträge in der GKV werden abhängig vom Einkommen berechnet (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Ein Bezug zum versicherten Leistungsumfang besteht grundsätzlich nicht.
In der wird Vorsorge für das Alter gebildet
Steigende Kosten im Alter werden in der PKV durch die Bildung von Altersrückstellungen berücksichtigt. Insgesamt haben alle Unternehmen der privaten Krankenversicherung über 100 Milliarden Euro an Rückstellungen für das Alter gebildet.
Bei den Altersrückstellungen werden die künftigen Kosten durch den Versicherungsnehmer sowie die Lebenserwartung berücksichtigt. Für Neuverträge ab 2009 in der privaten Krankenversicherung gilt, dass beim Wechsel des Versicherers ein Teil der angesammelten Altersrückstellungen mitgenommen werden kann.
Weitere Informationen zur PKV Angestellte:
- Basistarif PKV
- Private Krankenversicherung
- Private Krankenversicherung Testsieger
- Private Krankenversicherung Vergleich
- Vergleich PKV GKV
- Wechsel private Krankenversicherung
- Krankenversicherung steuerlich absetzen