Private Krankenversicherung für Angestellte

PKV-Beiträge und Leistungen vergleichen

Die private Krankenversicherung (PKV) bietet für Angestellte individuelle Leistungen mit Beitragsersparnis. Wer mehr als 49.500 EUR im Jahr verdietn, kann der Privatversicherung beitreten. Wir haben die wesentlichen Informationen zum Krankenschutz zusammengestellt.

Angestellte: Vorteile durch PKV-Beitritt

Die private Krankenversicherung (PKV) kann für Besserverdienende eine Alternative zu den gesetzlichen Krankenkassen darstellen. Grundsätzlich bietet ein PKV-Vertrag die Möglichkeit einer Beitragsersparnis, wenn identische Leistungen wie im GKV-System versichert werden. Vor allem junge und gesunde Menschen zahlen bei privaten Versicherern einen Bruchteil des Kassenbeitrags. Vor dem Hintergrund der Gesundheitsreformen achten Angestellte vermehrt auf den Versicherungsschutz. Die Privatversicherung bietet die Möglichkeit, individuelle Tarife mit unterschiedlichen Leistungsstufen zu versichern.

Die Beiträge in der PKV werden nicht prozentual vom Einkommen erhoben, sondern hängen vom Alter, dem Geschlecht, Gesundheitszustand und dem versicherten Tarif ab. Der Arbeitgeber zahlt für den Versicherungsschutz einen Beitragszuschuss. Zudem sorgen Altersrückstellungen und spezielle Beitragsvorsorgeprogramme dafür, dass die PKV auch im Alter bezahlbar bleibt.

Wann können Angestellte in die private Krankenversicherung wechseln?

Für Angestellte gelten für den Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) andere Regeln als für Selbständige oder Beamte. Für abhängig Beschäftigte hat der Gesetzgeber die sogenannte Versicherungspflichtgrenze eingeführt. Dies ist die Einkommensgrenze, ab der man sich in der PKV versichern kann.

Seit 2011 müssen Angestellte einmalig über der gesetzlichen Entgeltgrenze von 49.500 Euro verdienen. Berufsanfänger können bereits mit dem Start ins Berufsleben der Privaten beitreten, sofern das Gehalt mitspielt. Auch bei ehemals Selbständigen, die eine versicherungspflichtige Tätigkeit aufnehmen, gilt der bereits erwähnte Wert.

Neben den Einkommensverhältnissen spielt natürlich auch der Gesundheitszustand eine Rolle. Die private Krankenversicherung kann bei Vorerkrankungen Zuschläge verlangen oder sogar den Versicherungsschutz ganz ablehnen. Ausnahmen bestehen für den Basistarif.

Welchen Beitrag zahlen Angestellte in der PKV?

Der Beitrag für Angestellte in der PKV hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Gesundheitszustand,
  • Tarif.

Grundsätzlich gilt, je früher man zur PKV wechselt, desto günstiger ist der Beitrag. Je umfassender der gewählte Versicherungsschutz, desto höher ist auch der Beitrag. Zusätzlich zu den Krankheitskostentarifen können Angestellte auch einen Tarif zur Beitragsvorsorge abschließen, um die Beiträge im Rentenalter zu reduzieren. Vorteil dabei ist, dass sich sogar der Arbeitgeber an den Kosten für diesen Tarif beteiligt.

Die Beiträge in der GKV werden abhängig vom Einkommen berechnet (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Ein Bezug zum versicherten Leistungsumfang besteht grundsätzlich nicht.

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PKV: Vorsorge für das Rentenalter

Steigende Kosten im Alter werden in der PKV durch die Bildung von Altersrückstellungen berücksichtigt. Insgesamt haben alle Unternehmen der privaten Krankenversicherung über 100 Milliarden Euro an Rückstellungen für das Alter gebildet.

Bei den Altersrückstellungen werden die künftigen Kosten durch den Versicherungsnehmer sowie die Lebenserwartung berücksichtigt. Für Neuverträge ab 2009 in der privaten Krankenversicherung gilt, dass beim Wechsel des Versicherers ein Teil der angesammelten Altersrückstellungen mitgenommen werden kann.

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