Offene Investmentfonds
Mit gezielter Kapitalanlage Erträge erwirtschaften
Offene Investmentfonds bieten auch Kleinanlegern die Chance, von unterschiedlichen Märkten zu profitieren. Vielfach sind Anteile bereits für "kleines Geld" erhältlich und bieten dem Investor unterschiedliche Anlagemöglichkeiten, die sich am individuellen Risikoprofil orientieren sollen.
Offene Investmentfonds: Alle Anlageklassen werden genutzt
Wer kontinuierlich bestimmte Geldbeträge anlegen und dabei besondere Chancen nutzen will, ohne auf die mageren Zinsen eines Sparbuches angewiesen zu sein, kann mit Anlagen in offene Investmentfonds Kapital bilden. Dabei wird das Kapital vieler Einzelanleger gesammelt, um es mithilfe eines Fondsmanagers verwalten zu lassen. Dieser legt, gemäß den Vorgaben des Investmentfonds, das Geld in unterschiedlichen Finanzanlagen an. Dazu gehören Aktien, Immobilien, festverzinsliche Wertpapiere und vergleichbare Anlagen.
Auf diese Weise lassen sich Gewinnchancen an den nationalen und internationalen Kapital- und Finanzmärkten nutzen, um parallel dazu das individuelle Anlagerisiko zu minimieren. Eine breit angelegte Streuung unterschiedlicher Wertpapiere reduziert die Risiken und eröffnet gleichzeitig vielfältige Anlagemöglichkeiten. Kleinanleger in offene Investmentfonds können an den Renditechancen der nationalen und internationalen Finanz- und Kapitalmärkte teilhaben und ihre Anlagerisiken gering halten.
Sie erhalten eine professionelle Vermögensverwaltung, die durch Streuung des Fondsvermögens auf verschiedene Wertpapiere und Finanzanlagen das Verlustrisiko minimiert. Durch die Fondsverwaltung kann der Investor, gemäß der individuellen Anlagestrategie eines Fonds, vom größtmöglichen Gewinn profitieren. Doch sollte niemand auch die Risiken unterschätzen, die mit einer Kapitalanlage verbunden sind. Kurs- wie auch Währungsschwankungen gehören zu den besonderen Risiken, mit denen ein Anleger konfrontiert wird. Jedoch gilt die Faustregel, dass sich Kursverluste über einen längeren Zeitraum wieder relativieren und ein Totalverlust der Gelder nahezu unmöglich ist.
Offene Investmentfonds unterscheiden sich von geschlossenen
Offene Investmentfonds sammeln ebenso wie geschlossene Kapital vieler Anleger. Dabei kann es sich um private Investoren, Organisationen und Firmen handeln. Offene Investmentfonds beinhalten das Kriterium, dass nicht einzig und allein in einzelne Unternehmen angelegt wird, sondern in verschiedene Unternehmen gleichzeitig. Auf diese Weise wird eine weitaus größere Streuung der Anlageklassen und somit auch der Risiken erreicht.
Offene Investmentfonds ermöglichen den Anlegern in unbegrenztem Maße Anteile zu erwerben, denn es wird keine Begrenzung hinsichtlich des Anlagezeitraumes oder des Fondsvermögens vorgegeben. Im Gegensatz dazu gibt es bei einem geschlossenen Fonds die Vorgabe, dass ein Kauf von Anteilen verwehrt wird, sobald das vorher definierte Fondsvolumen erreicht ist. Selbst ein Ausstieg wird vom Fondsmanager vorgegeben. Wer seine Anteile dennoch verkaufen will, muss einen sogenannten Zweitmarkt nutzen, bei dem das Prinzip von Angebot und Nachfrage herrscht. Verbunden damit sind meist Verluste. Dieses Risiko gilt in der Regel nicht für offene Investmentfonds.
Nur in Ausnahmefällen, wenn viele Investoren zeitgleich ihre Anteilscheine verkaufen wollen, kann es zu einer Verzögerung kommen, die in den Anlageregelungen festgelegt sind. Wer sein Kapital gewinnbringend anlegen will, ohne sich näher mit den Märkten beschäftigen zu wollen, findet bei Investmentanlagen eine geeignete Variante. Erfahrene Fondsmanager beobachten kontinuierlich das Geschehen an den Märkten und können die Anlagen innerhalb eines Fonds verlagern.
Was bieten offene Investmentfonds?
Zu den wichtigen Kriterien einer Kapitalanlage gehört, den Anlagezeitraum definieren zu können. Offene Investmentfonds bieten die Möglichkeit, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Papiere wählen zu können, wenn es die Anlagestrategie eines Fonds zulässt. Jeder Kapitalanleger kann die Möglichkeit nutzen, Fondsbewertungen zu studieren, wobei aber berücksichtigt werden sollte, dass hohe Renditen aus der Vergangenheit noch nichts über die Qualität eines Fonds für die Zukunft aussagen.
Offene Investmentfonds eignen sich insbesondere für Investoren, die ihr Geld langfristig anlegen wollen und aus wirtschaftlicher Sicht nicht auf eine schnelle Verfügbarkeit angewiesen sind. Das eigene Chancen-Risiko-Profil nimmt bereits bei der Wahl des geeigneten Fonds einen besonderen Stellenwert ein. Ein hoher Aktienanteil gewährleistet meist auch höhere Renditen, doch sind auch die Verluste größer, wenn es zu Kursschwankungen kommt. Die eigene Risikobereitschaft sollte in jedem Fall auf die Fondsklasse abgestimmt werden.
Offene Investmentfonds gehören zu den vom Gesetzgeber regulierten Kapitalanlageformen, die täglich an der Börse gehandelt werden und als klassische Investments bei offenen Fonds, Aktien, Immobilien und Renten gelten. Der Schutz des investierten Vermögens wird vom Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften garantiert. Konkret bedeutet dies, dass die Kapitalanlagegesellschaften wie auch herkömmliche Banken der ständigen Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen.
Weitere Informationen
- Aktienfonds
- Dachfonds
- Exchange-Traded-Fund
- Garantiefonds
- Immobilienfond
- Indexfonds
- Mischfonds
- Total-Return-Fonds
